Krys Down Under

Das harte Leben in Australien!

Wednesday, January 31, 2007

Kaikoura

Der erste Tag mit dem Magic Bus war ganz nett, das Prinzip ist aehnlich dem des Greyhound oder Premier Motor Service in Australien, mein steigt ein und kann seine gebuchten Strecken in dem Tempo abfahren, dass man selbst bestimmt. Das schoene hier in NZ ist dass, nebenbei auch vom Fahrer die Hostels und auch Aktivitaeten gebucht werden, sofern gewuenscht. Spart einem jede Menge Zeit und man bekommt dann auch noch huebsche Rabatte. Von daher ein recht Stress freies Reisen, was mir ziemlich gut gefiel.

Auf dem Weg nach Kaikoura konnte man schon die wundervolle Landschaft Neuseelands bewundern, und wenn man an der Kueste langfaehrt, links die Berge, rechts direkt der Ozean, ist das schon ein sehr faszinirender Anblick. (Erinnerte mich etwas an die Great Ocean Road in Australien). Angekommen in Kaikoura am fruehen Nachmittag. Aktivitaeten wie Whalewatching, Dolphin Viewing und Swimming standen zur Auswahl. Von Delphinen hatte ich schon genug gesehen, und das Whalewatching war mir leider zu teuer, ich brauche ja noch Geld fuer die schoenen extrem-Aktivitaeten.

Ich hab mich dann auf den Weg zur Seal-Kolonie gemacht. Und es gab dort wirklich jede Menge Seehunde zu sehen. Allesamt wild, so dass man sich nur bis auf 10m an die Tieren ranwagen durfte. Am Foto kann man vielleicht erkennen, dass dies auch gar kein Problem war. Naja die aelteren Tiere sind da eher ziemlich faul, nur die Jungtiere sind recht verspielt und sehr aktiv. Nach dem 3-4 stuendigen Ausflug, schnell noch guenstig Fish&Chips gegessen (5 Dollar also ca. 2,50 Euro inkl. Getraenk...) und dann zuerueck zum Hostel. Das Hostel (Dusky Lodge) war mit Pool, Spa und Sauna ausgestattet, so dass sich der Rest des Abends recht gemuetlich gestaltetet und mit ein paar Bieren (ich will ja moeglichst viele Sorten testen :) konnte man den Abend dann auch recht ruhig ausklingen lassen. Weggehen war in diesem Recht kleinem Ort, eher nicht moeglich.

Hier auch direkt ein Bild, an dem man sieht, dass die Neuseelaender absolut nicht wissen was sie mit ihren Schafen machen sollen. Die "grassten" sogar am Steinstrand.... Es gibt hier uebrigens an die 40 Millionen Schafe. Das macht pro Einwohner der Inseln hier 10 Schafe... Kein Wunder dass die nicht wissen wohin damit...



Ansonsten gibts in Kaikoura nicht wirklich viel zu tun, der Gedanke des Surfens ueberkam mich wieder, aber an diesem Tag gabs hier ca. 20cm hohe "Wellen" so dass dies nicht wirklich eine Option war. Deswegen blieb ich auch nur einen Tag hier, insbesondere, da ich aufgrund der Art meines Tickets nochmals hier landen wuerde. Vielleicht sind dann die Wellen besser :)

Monday, January 29, 2007

Christchurch

Angekommen in Neuseeland, genauer gesagt in Christchurch, der groessten Stadt auf der Suedinsel. Erstmal auf die Suche nach einem Hostel gemacht, das erste (Base), dass ich anivisiert hatte war leider voll, das zweite geschlossen, aber der dritte Versuch brachte dann den erhofften Erfolg im Stonehurst. Hostel war in 5 Minuten Entfernung vom Stadtkern und hatte auch einen Pool parat:)


Christchurch an sich ist eine sehr schoene Stadt, die neben vielen kuenstlerischen Etablissements, jeder Menge Gruenanlagen, Bars und Restaurants ein nettes und angenehmes Flair bietet. Fuer mich war das die perfekte Gelegenheit nach den ganzen Trips in Australien erstmal ein wenig zu entspannen und sich auf Nichtstun zu konzentrieren. Gluecklicherweise war gerade das World Buskers Festival in Christchurch, so dass die Strassen mit Performance-Kuenstlern und Comedians gefuellt waren. So konnte man sich gemuetlich hinsetzen und sich geduldig berieseln lassen. Abends gabs dann auch noch eine 3h lange Comedy-Show fuer ganze 2 Dollar (1 Euro) :)

Alles in allem war mein Eindruck von Christchurch recht gut. Am dritten Tag trieb es mich jedoch etwas auf dem Stadtkern raus und ich wollte ein Maori Zentrum besichtigen, leider war dieses geschlossen, so dass ich mir nur die Innenanlagen ansehen konnte, aber seis drum, es wird da sicher noch Gelegenheit zu geben.




Weiter gings nach Brighton, wo der Strand mich doch sehr zum Surfen einlud. Die Wellen waren ruhig, die Wellen nicht zu gross und haette ich mehr Zeit gehabt haette ich wohl ein Board und Wetsuit geliehen und mich dann in die Wellen gestuerzt.





Dieser riesige Frufo sollte uebrigens Bewohnbar sein, naja die hatten den auf jeden Fall im Botanischen Garten aufgestellt, und man konnte ihn besichtigen. Fragt mich nicht nach Details, ist schon zu lange her :)

Nach 3 Tagen hatte ich dann aber auch genug entspannt und beschloss nach einer Moeglichkeit Neuseeland zu erforschen, zu suchen. Gespraeche mit anderen Reisenden und Preisvergleiche brachten mich dann zum Magic Bus. Am naechsten morgen gings dann in aller Fruehe los nach Kaikoura.

Tuesday, January 23, 2007

Tasmanien



Und wiederrum gehts weiter, diesmal eine Insel runter. Ich wollte ja noch unbedingt den letzten fehlden Staat unsicher machen. Der Flug ging also nachts von Perth ueber Melbourne nach Tassie, wie Tasmanien von den Einheimischen genannt wird. Aboriginies gibts hier nicht mehr wirklich, diese haben die Besiedlung nicht ganz so gut ueberstanden...


Angekommen in Hobart, dem groessten Ort auf der Insel mit ca. 200.000 Einwohnern. Dort wurde ich am Flughafen von einer elektronischen Anzeigetafel mit "Witamy" begruesst, "Wilkommen" auf polnisch. Na so konnte man sich natuerlich heimisch fuehlen. :) Im Hostel eingecheckt und erstmal langsam was zu Essen gesucht, was in einem Fischerort nichts anderes sein konnte als Fish&Chips. Kurz noch in einem Markt ein wenig Obst eingekauft und danach in Tasmanischen Botanischen Garten gewandert. Der war zwa nicht so gross, da ich aber ca. 36h nicht mehr geschlafen hatte, erfuellte der seinen Zweck und nach ca. 3h Schlaf und einem leichten Sonnenbrand machte ich mich langsam auf den Rueckweg. Abends noch kurz das lokale Gebraeu "Cascade" getestet (gar net mal so schlecht) und dann relativ frueh ins Bett, da es morgens schon wieder frueh rausging.


Morgens aufstehen ist ja inzwischen zur Gewohnheit geworden. Heute war es mal wieder um 5:30 soweit. Tour ging ne Stunde spaeter los und ich wolte noch
duschen und musste auch noch alle Sachen wieder zusammen packen. Eingestiegen in den Bus der mich die naechsten 3 Tage an der Westkueste Tasmaniens begleiten
sollte. Mitdabei ca. 18 weitere Leute aus allen moeglichen Laendern.Der erste Tag war relativ relaxed. Ein wenig rumfahren gemixt mit Wandern durch die herrliche Gebirgslandschaft. Der erste Eindruck von der Natur Tasmaniens,
war auf jeden Fall sehr gut. Alles sehr sehr gruen. Tausende Seen und wunderschoene Wasserfaelle. Es ging zum Mount Field National Park wo dann auch die ersten Wasserfaelle bestaunt werden druften. Je nach Regensituation sehen diese dann besser oder schlechter aus. Aber was waere ein Spaziergang durch den Regenwald ohne Regen, von daher sah alles gut aus. Zu sehen gabs dann auch noch lokales Getier wie Pademelons, kleine Wallabies, die sehr fotogen sind, und Kidnas (hoffe die schreibt man so) Igelartige Tierchen die bis auf die Stacheln ziemlich putzig anmuten. Aber wie gesagt, es regnete im Regenwald, nach 3h Wanderung waren meine Schuhe natuerlich auch total durchnaesst und schlauerweise hab ich auch ein einziges Paar eingepackt. (Thongs zaehlen nicht als Schuhe oder?) Nach der letzten Wanderung ging es dann nach Tullah, der Ruhestaette fuer die naechsten 2 Naechte. Das Hostel erinnerte von aussen an einer Kaserne und der Eindruck innen war nicht viel gerauemiger, aber es gab Heizkoerper, meine Schuhe waren gerettet. Das Hostel lag aber an einem wunderschoenen See und abends konnte man dann gemeutlich am Kaminfeuer sitzen und die lokalen Produkte testen. Vornehmlich waren das hier Cascade (wirklich gut) und James Boag's (wenns sonst nix gibt...). Den Abend dann gemuetlich ausklingen lassen und ab ins Bett.

Morgens nach dem Fruehstueck ging es dann raus zum Mountainbiken um den See oder auch zum Kanufahren. Es regnete noch nicht, aber was nicht ist, wurde sicher noch werden. Nach dem Kanu fahren gings dann auch weiter mit den Bus zu den Montezuma Falls. Wir durften dann dort auch noch ca. 3h zu den Wasserfaellen laufen, Regenwald versteht sich, also gleiches Spiel angesagt wie am Tag zuvor, aber wirklich sehr sehr nett anzuschauen, auch wenn Regenwaelder nach einer Weile und einer bestimmten Anzahl auch nicht mehr so interessant sind. Es ging dann auch noch zu den Hefty Dunes, Sandduenen die ca. 30m hoch sind, und wo man dann auch ein wenig Quadbiken konnte oder einfach nur von oben runterspringen, oder surfen :) Nach ein wenig Sightseeing in diversen kleinen Gebirsstaedtchen gings auch wieder zurueck nach Tullah wo man sich dann bei ein paar Cascade aufwaermen konnte.

Der dritte Tag war dann etwas entspanter, der Weg ging Richtung Devonport, wieder mit ein paar Zwischenstopps. Diesmal mehr an der Kueste, und man konnte auch schwimmen gehen, was aber irgendwie dem Wetter entsprechend keiner wirklich machen wollte... Besichtigt wurde neben den Fischerdoerfern dort dann auch noch eine Schokoladenfabrik bei Devonport, wo dann die Nacht verbracht wurde. Aber es war ja Australia Day, und im Backpacker in dem ich war, spielte auch die ganze Nacht eine Band, so dass der Tag gebuehrend gefeiert wurde.



Morgens gings dann weiter nach Launceston wo ich dann auch den Tag verbrachte. Launceston ist die zweitgroesste Stadt in Tasmanien und so war hier schon etwas mehr los. Besonders spannend war Contract Gorge. Einfach wunderschoen zwischen den Gebirgshaengen zu laufen und am Ende auf natuerliche und auch einen kuenstlichen Pool zu treffen. Alles in allem ein sehr relaxter Tag an dem ich die meiste Zeit mit Essen verdauen, rumliegen und lesen verbracht habe.

Tagsdarauf gings dann auch schon weiter nach Neuseeland. Kurzer Zwischenstopp in Melbourne und dann hiess es erstmal Goodbye Aussies, Welcome Kiwis!

Wednesday, January 17, 2007

Perth to Exmouth


Und wieder ging es auf Reisen, am fruehen morgen, wieder mal im Bus den Busfahrer fuer den guenstigeren Preis bequatscht und rein in den Stadtkern wo der Abholpunkt war.
Der erste Tag war hauptsaechlich mit Reisen beansprucht, so dass es nicht ganz so viel zu sehen gab. Zuerst ging es zu den Pinnacles, Tausenden von Steinen, die mitten in der Wueste rumstehen :) Fand ich jetzt nicht so wirklich spannend, aber naja.


Weiter gings zum Sandboarden in die Duenen. Da unser Tourguide natuerlich gar nix erklaert hat, stuerzten sich alle stehend auf die Boards (was anscheinend nur sitzend geschehen sollte) und propmt brach sich natuerlich einer das Bein. Naja hier mich nicht davon ab es weiterhin stehend zu benutzen und meine famose Surferfahrung zahlte sich doch tatsaelich aus. Die Balance zu halten war fuer mich ziemlich einfach, leider konnten wir den armen Kerl nicht zu lange warten lassen und so ging es dann auch bald weiter ins Krankenhaus mit ihm. Abends dann im Hostel eingecheckt und ein wenig zusammengessenen und das ein oder andere Bier im Pub genossen.



Raus gings am naechsten Morgen dann auch wieder relativ frueh, wie eigentlich auf allen Trips. Auf gings zum Murchinson River Gorge, wo man dann den Z-Bend Gorge und das Natural Window bestaunen durfte. Eine Trip durch die wunderschoene Gebirgslandschaft, mit der Moeglichkeit des Abseilens (gleiches Wort in englisch...). Nach einigen Stunden die dann dort verbracht wurden gings dann weiter gen Nachlager, das direkt am Strand war, welcher aber so 2km lang aus seichtem Badewarmenwasser zu bestehen schien. Ich hab versucht rauszulaufen aber bin nach einigen hundert Metern umgedreht, es wurde einfach nicht tiefer... Zum Glueck verfuegte unsere Unterkunft ueber einen Pool, so dass ich mich mit Bier bewaffnet dort reinstuerzte. Herrlich Erfrischung brachte dann neben dem Bier auch das Volleyball spielen im Wasser. Abends wurde dann wieder das BBQ angschmissen und ich versuchte mich im Didgeridoo spielen. (Klaeglich gescheitert sag ich da aber mal :)

Neuer Morgen neues Glueck, in aller fruehe wieder die Sachen gepackt und es ging weiter nach Monkey Mia. Monkey Mia, bedeutet irgendwas tolles, dass ich wieder vergessen habe, aber war auch nicht so wichtig, das tolle an Monkey Mia sind naemlich die Delphine (oder Delfine?) die dort jeden Morgen wie nach einem Uhrwerk vorbei zur Fuetterung kommen. Normalerweise darf man sogar Knietief ins Wasser, ging zur Zeit aber nicht, da Jungtiere dabei waren, und da somit die Gefahr bestand, dass diese den Schatten folgen wuedern und stranden koennten. Wollte man natuerlich nicht und so musste man sich mit einem Strandplatz begnuegen, war aber auch so mehr als nah genug dran, wie die Fotos vielleicht erahnen lassen.
Die Reise ging weiter gen Norden und es wurde noch halt gemacht am Shell Beach (der Name sagt alles, sehr sehr sehr weiss und auch wieder seicht :) Zu sehen gabs an anderer Stelle dann noch diese komischen lebenden Steine, ich kann mich nicht mehr genau erinnern, wieso weshalb warum, aber die sind zumindest mehrere Tausend Jahre alt. Wie gesagt ka genau, heissen auf jeden Fall Stromatoliten. Experten Kommentare erwuenscht :)

Nach diesem Abenteuer gings dann weiter nach Coral Bay wo dann die Nach verbracht wurde. Das Hostel hatte zum Glueck einen Pool, und so konnte man die Zeit sinnvoll nutzen um sich von den 40 Grad Aussentemperaturen zu erholen.





Der Tag wurde fast ausschliesslich in Coral Bay verbracht. Ich entschied mich fuer einen
Trip mit einem Glassbodenboot zum Schnorcheln rauszufahren. Der Trip ging insgesamt 3 Stunden, die mir vorkamen wie 30 Minuten. Den Glasboden hatte ich selber nur 2 mal angesehen, einmal von oben und einmal von unten. Das Schorcheln machte einfach zu viel Spass und es gab so viel zu sehen. Fische ueberall wo man hinschwamm und ein Korallenmeer, welches sich locker mit dem Great Barrier Reef messen kann. Neben unzaehligen Fischen und Korallen gab es unzaehlige Schildkroeten Riffhaie und sogar Delphine zu sehen. Es gelang mir sogar einer Schildkroete locker 10 Minuten lang zu folgen. Die sehen echt total sues aus, wenn man die zum Greifen nahe hat. Die eine der ich folgte war einfach nur gemuetlich am fressen und liess sich von Fischen sauebern, so dass es kein Problem war mit ihr Schritt zu halten.
Das verfolgen von Haien, gestaltete sich etwas schwieriger, da diese inmitten von Fischschwaermen umherschwammen und man diese nicht ganz so leicht erblicken konnte. Es war dann aber schon doch sehr faszinierend, diese Tiere so nah zu sehen und ihnen hinterher zu tauchen.




Besonders spassig war es auch vom 1. Stock des Bootes, nen Salto ruckwaerts zu machen. Der Skipper wusste Bescheid, so dass ihn die "Mann ueber Board" Rufe nicht stoerten :)
Abends ging es dann weiter nach Exmouth, Hostel natuerlich mit Pool, ich hatte mich schon daran gewoehnt :) Gut zum entspannen und dann wieder etwas in der Nacht feiern.




Morgens wieder raus, diesmal keine Sachen packen, da wir noch eine zweite Nacht hier in Exmouth verbringen wuerden. Ab gings in den Cape Range National Park, einwenig klettern um Yardie Creek und danach einfach zum Strand um wiedermal das Ningaloo Reef zu bewundern. Es ist das gleiche Reef wie am Tag zuvor, erstreckt sich halt ein paar hundert Kilometer an der Westkueste. Wir legten uns nieder am Turquoise Bay, das seinem Namen alle Ehre machte. Schnorcheln konnte man hier direkt vom Strand aus. Wieder sehr viel zu sehen, leider konnte ich diesmal keine Schildkroete ausmachen, aber man kann ja nicht alles haben :) An einem Teil weiter noerdlich der Bucht, gab es eine sehr starke Stoemung. Super um sich einfach runtertreiben zu lassen und zu entspannen. Der Haken an der Sache: Ueberschritt man einen bestimmten Punkt ging die Stroemung in Richtung des offenen Ozeans und nicht am Ufer entlang, was bedeutete, dass man ueber das Korallenriff raustrieb und sich dann mit den Tigerhaien anfreunden durfte...
Am Strand verbrachte ich dann die Zeit noch mit der Perfektion meines Cricketspiels. Die Bodenbedingungen am Strand sind natuerlich ganz anders als auf Gras, aber Spass hat es trotzdem riesig gemacht. Fotos zeigen mich in voller Aktion :) Und ja ich schlage wie mit einem Baseballschlaeger und nicht wie mit einem Cricketschlaeger, aber es hatte den gleichen Effekt, ich traf die Baelle, auch wenn meine Technik miserabel war. Als Werfer war ich dann auch sehr gefuerchtet und drosch die Holzlatten den Leuten nur so um die Ohren.
Nach genug Entspannung in der Bucht, dann weiter zum Leuchtturm und einem Schiffwrack in der Naehe. Am Leuchtturm mehr die Aussicht denn den Leuchtturm genossen. (Der in Byron Bay ist um laengen besser). Dann gings auch wieder zueruck nach Exmouth in den Pool :)





Und die Tour ging weiter, oder viel mehr zueruck. Kurzer Zwischenstopp in Coral Bay und dann war eigentlich nur Fahren angesagt. Wir schliefen dann bei einer Farm in Northhampton, die natuerlich einen Pool hatte, so dass die Busfahrt mit Bier im Pool verarbeitet werden konnte. Tags darauf gings dann weiter in Richtung Perth. Halt gemacht wurde noch an einem Wildlife Park, inklusive Fuetterung der Tiere und lustigem Spielspass mit Schlangen. Die Emus waren mir doch recht suspekt mit ihren Schnaebeln, die Roos fand ich da wesentlich angenehmer, ich hab mir dann auch ein huebsches ausgeguckt dass ich maesten und nachhermitnehmen wollte. Ging aber leider nicht... Das Handling der Schlangen war auch recht interessant, Zum Glueck waren es Wuergeschlangen, so dass keine wirklich Gefahr bestand.
Nach dem Wildlife Park ging es noch zur Hutt River Province, quasi ein eigenes Land innerhalb Australiens, ich hab nen Visumsstempel im Pass :) Zur Story: Irgendwann so um 1970 gab es zuviel Weizen in Australien, so dass die Regierung den Farmern sagte, dass jeder nur die Haelfte seiner Ernte verkaufen durfte. Einer war halt ganz schlau, gruendte seine eigene Provinz und verkaufte alles. Naja jetzt hat er dort halt sein eigenes Regierungsgebauede und nennet sich selbst Prinz Leonard... Er hat auch eigenes Geld und Briefmarken etc...
Jetzt zum lustigen Teil fuer Sprachkanonen wie die zwei Hollaenderinen auf unserem Trip. Sie hatten verstanden dass er Weed (ja genau Marhiuana, Hollaender halt...) und nicht Wheat (Weizen) angebaut hatte. Er hat also zuviel davon, pafft sich sein ganzes Leben damit zu und wird so verrueckt dass es seinen eigene Provinz gruendet. Ich lag am Boden als die beiden anfingen zu fragen wo denn das Gras sei :)
Nach den relativ lustigen und interessanten Vormittag weiter im Bus nach Perth. Dort hab ich dann meine Sachen im Locker eingeschlossen, da mein Flug nach Tasmanien um Mitternacht ging. Mit ein paar Leuten aus der Gruppe dann noch ein nettes 6-Gaenge Menue (ca. 15 Euro) in einem chinesischen Restaurant genossen und danach auf den Weg zum Flughafen gemacht. Mein Freund der Busfahrer, meinte er darf das eigentlich nicht, aber ich bekam wiedermal den guenstigeren Preis.

Tuesday, January 16, 2007

Perth & Fremantle






Perth, die naechste Grossstadt auf dem Plan, also ran ans Entdecken. Den Shuttlebus vom Hostel hatte ich leider verpasst, also in einen normalen TransPerth Bus (orgineller Name, gell?) gesprungen und den Busfahrer auch prompt davon ueberzeugt, dass ich ein verguenstigtes Ticket bekommen sollte, auch wenn ich nicht in WA studiere. Somit fuer den laecherlichen Preis von 90 Cents ab in die Stadt und dort erstmal rumlaufen. Die City ist nicht wirklich spannend und halt eine typsiche ShoppingMall. Das einzige faszinirende Detail ist, dass die alle Laeden um 5-6pm dicht machen. Und mit alle meine ich alle, keine Cafes, Bars, FastFoodKetten, nix. Alles dicht. Liegt daran, dass niemand im Stadtkern wohnt und man dann nach Northbridge laufen darf, um noch etwas zu Essen zu ergattern.

Hab mich dann aber mal auf den Weg zum Swan River gemacht und mir die Swan Bells angesehen. Irgendwelche beruehmten Glocken. Fragt mich nicht, Wikipedia weiss mehr als ich :) Dann auf zum King's Park und dort erstmal ein huebsches Nickerchen gehalten. Ein Paar Leute haben dort Cricket gespielt, hab mich mal dazu gesellt. Ich konnte dabei sogar feststellen, dass dies nicht ganz so langweillig ist, wie es aussieht. Naja, zumindest, wenn man Werfer oder Batter, als Catcher auf dem Feld, kann man schonmal vor Langeweille einschlafen.
Nach dem Park gemuetlich auf den Weg ins Hostel gemacht, und auf dem Weg noch ein paar Laeden unsicher gemacht.

Das Hostel hatte sogar ein Spa, aber die Lust darauf war bei 40 Grad Aussentemperatur nicht wirklich so gross...


Fremantle, the day after
Auf gings nach Fremantle, kleiner Ort bei Perth, mit jeder Menge alten Gebaueden und Marine Museen. Mehr so etwas um der Grossstadt Perth zu entfliehen und sich am Cappuciono Strip gemeutlich hinzusetzen und einfach nur Leute zu beobachten. Hab ich dann natuerlich auch gemacht, man muss sich ja einfuegen in die lokale Kultur.



Nachmittags dann wieder zurueck nach Perth und in den botanischen Gaerten bewaffnet mit Gemuese, Brot und Dip ein Picknick gemacht und einfach nur entspannt. Musste auch sein, nach der Tour im Red Centre, und der die einen Tag spaeter losging.

Ansosnten ziemlich schwer was ueber ne Grossstadt zu schreiben. Perth kann man sich ansehen, muss man aber nicht :)

Saturday, January 13, 2007

Red Centre


Ja was soll man sagen, angekommen in Alice Spring bei gemuetlichen 40 Grad im Schatten, schnell eingecheckt, Sachen ins Zimmer gebracht, dass neben den 2 Doppelbetten nicht wirklich viel Platz bot, und mehr einem Gefaengnis glich als einem Backpacker-Dorm, Air-Con angemacht und los ging die Stadterkundungstour. Alice Springs ist aber so wie die meisten Leute sagen, ziemlich langweillig und heiss, so dass es ausser dem Repitilien Haus, dem Flying Doctor Service und den vielen Aboriginies, nicht wirklich was zu sehen gibt. Die Zeit musste aber trotzdem totgeschlagen werden, also ein wenig durch die Stadt rumirren und was zu essen finden. Und man glaubt es kaum, in Alice Springs gibt's mehr als genug Fastfoodketten und andere Restaurant. Pizza Hut an diesem Abend und der Hunger war gestillt. Doch dann die grosse Ueberraschung in einem Cafe/Designerklamottenladen, es gab doch tatsaechlich Ben Sherman im Angebot, die Marke hatte ich bisher in kaum einem Laden in Australien gesehen und es gab sie mitten im Norgendwo und dass auch noch um 40% reduziert, weil der Spass nicht laeuft, auch kein Wunder bei der Location... Ich konnte mich aber gerade noch so zurueckhalten mich mit einem Dutzend Hemden einzudecken, da ich diese auf den Reisen ja dauernd buegeln musste. Naja vlt. bereue ich diese Entscheidung spaeter, aber fuer meinen Geldbeutel auf jeden Fall besser...

Am naechsten Morgen gings dann auch mit der Tour durchs Red Centre los. Tourbeginn um 5:50, also erstmal aufstehen um 5 um zu durschen und halbwegs wach zu werden. Und wer glaubt, wie ich, dass die zu frueh sei, hat nicht mit den naechsten beiden Tagen gerechnet... Es ging also mit 12 Leuten in einem netten geraeumigen 4WD Truck los gen Uluru oder auch Ayers Rock gennant. Zeit genug im Truck etwas zu schlafen, denkste, natuerlich muss zwischendurch halt gemacht werden um sich irgendwas anzuschauen. Aboriginal Art, Fotos machen, Kamele (!) anschauen und reiten. (Kein Scheiss in Australien gibt's mittlerweile ca. ne halbe Million von den Viechern, die exportiren die sogar zurueck in arabische Laender...) Irgendwann war man dann doch am Ayers Rock angekommen, und es ging los mit dem Wandern. Leider war ein besteigen des Rocks nicht moeglich, da es zu windig war, Regen angesagt war und wir ueber 36 Grad hatten. (ich schaetze mal 45 im Schatten, den es natuerlich um diesen Monolithen nicht gibt...) Blieb also nur ein knapp 10km langer Base Walk, wie gesagt ohne Schatten. Beim Laufen jede Menge Wasser trinken um nicht auszutrocknen und oft stehenbleiben um den Stein auch ja von jeder Seite zu fotografieren. Nach dem Base Walk gings dann zum Sunset Seeing Spot, wo dann erstmal der Sonnenuntergang mit Sparkling Wine gefeiert wurde.Ab ins Camp, erstmal Abendessen einnehmen und dann den Abend mit ein paar Bieren abrunden. Geschlafen wurde unter freiem Sternenhimmel in Swags, ka wie die auf Deutsch heissen, sind so Schlafsaecke mit integrierter Matratze. War auf jeden Fall zu heiss um sich zuzudecken, so dass ich einfach nur da drauf lag.

Next morning wecken um 4 Uhr!!! Nicht, dass ich wirklich ueberrascht sein sollte, man muss sich ja schliesslich auch den Sonnenaufgang ansehen, aber nach ca. 3-4h Schlaf nicht wirklich motivierend... Nach dem Sonnenaufgang und jeder Menge Kaffee gings dann zu Kata Tjuta (Die Olgas, hoffe der Aborige-Name ist richtig) Dort halt auch Stundenlang rumgelaufen, und es war noch besser als der grosse rote Stein am Tag zuvor, jede Menge Fotos gemacht, wobei ich nicht denke, dass diese der Wirklichkeit gerecht werden.

Nach den Olgas gings dann weiter in Richtung Kings Canyon wo dann das Nachtlager aufgeschlagen wurde. Nach der Such nach Feuerholz hab ich mich dann auch mal ans Steuer des Trucks gewagt (eigentlich nicht erlaubt, aber unser Tourguide ist dann auch auf dem Dach gefahren, von daher...) Abends dann lecker gekocht und Marshmallows im Feuer gerostet. Den Abend dann am Lagerfeuer ausklingen lassen, um dass dann auch alle Swags positioniert wurden.

Naechster Morgen, wecken um 5:30, wir konnten unseren Tourguide ueberzeugen, dass 4:30 keine Alternative fuer uns darstellte :) Ab gings dann nach dem Fruehstueck zum Gings Canyon, wieder sehr sehr schoen inklusive Schwimmpause im Garten Eden. So hiess der kleine See mittendrin wirklich, war aber ganz nett und sehr erfrischend.



Nach dem Canyon ging dann zueruck nach Alice Springs, wo ich mit der festen Absicht frueh schlafen zu gehen, noch fuer ein, zwei Bier in ne Bar ging, um mit meinen Tourbegleitern den letzten Abend zu verbringen. Aber erstens kommt es anders, und zweitens musste ich um 7 aufstehen um meinen Flug nach Perth zu kriegen. Nach den ein, zwei Bier, wars dann auch 5 Uhr als ich ins Bett kam, und mich dann auch von einer eisklaten Dusche nicht wirklich wecken lassen konnte.

Am Flughafen beim Warten gegen die Muedigkeit gekaempft und den kompletten Flug geschlafen. Next Eintrag Perth, sobald ich Zeit dafuer finde.