Krys Down Under

Das harte Leben in Australien!

Monday, August 21, 2006

Alltag in Surfers

Surfers ist so die Party Metropole Australiens, so dass hier abends riesige Menschenmengen auf den Strassen und in den zahlreichen Clubs hast. Sprich Feiern 7 Tage die Woche :) Naja Mi hab ich um 10 UNI, da nicht so lang feiern halt, ansonsten sieht mein Tagesablauf meist wie folgt aus:
Aufstehen, zum Strand joggen, oder ins Fitnessstudio, danach zurueck duschen, dann ab zum Strand hinlegen, Surfen, Volleyball, Fussball, oder was sich sonst gerade anbietet. Danach zurueck ins Chevron, dann erstmal entweder ne Runde schwimmen, oder direkt Jacuzzi und Sauna. Dann ists schon Abend, also mal langsam was zu essen machen. (Kurzer Einschub: am Strand wird dann so ne 2 L Packung Eis geholt, oder Pancakes mitgebracht, oder Fruchtdrinks, Fruechte etc...)

Dann halt mit Leuten treffen, die alle hier um die Ecke wohnen, und dann halt weggehen, entweder locker in einen Pub setzen, oder halt in nen Club, was man gerade machen moechte, oder auch einfach nur zu Hause sitzen und Karaoke singen (wie an meinem Geburtstag, Fotos folgen), Filmschauen, zusammen was kochen, oder einfach nur quatschen.

Friday, August 18, 2006

Mein neues Zuhause

Ja nun war es auch bei mir soweit, Auszug aus Molendinar und ab ins Herz von Surfers Paradise. Kein Stressiges hinfahren spät in der Nacht, keine Nachwanderungen durch den dunklen Wald; Jetzt hieß es einfach aus dem Club raus und ein paar Meter nach Hause stolpern! Ich zog also in die Türme des Chevron Renaissance, genauer gesagt in den Centre Tower. Geht auf http://www.chevrontowers.com.au/ falls ihr dort ein Hotelzimmer buchen möchtet.


Das Chevron ist hier einer der prolligsten Hotel und Appartement Anlagen in Surfers. Es gibt 2 Outdoor Pools, 2 Outdoor Jacuzzis (Whirpools), 1 Indoor Pool, 1 Indoor Jacuzzi, 2 Saunen, 1 Gym (Fitnessstudio), 6 BBQ Areas und 1 Kino (kein Scherz!). Besonders der Outdoor Bereich mit den Poolanlagen inklusive Strand ist sehr schön angelegt und lädt zum hinlegen und entspannen ein. Angeschlossen am Chevron ist ein Einkaufszentrum inklusive Supermarkt, Liquor-Store (Alkohol gibt’s nur dort, nicht wie bei uns überall), diverse Restaurants, Bars, Cafés, Shops etc. Man muss also nicht mal den Gebäudekomplex verlassen und hat alles was man braucht. Auf der Karte seht ihr mit dem grünen Pfeil die Chevron Towers, der links am Pfeil ist Skyline Tower, links daneben Centre Tower, da drüber North Tower und zwischen den Türmen im fünften Stock ist die Poollandschaft. Wie man auf der Karte auch sehen kann, ist der Strand nicht weit weg und man kann ihn von oben ganz gut sehen.

Oben das heißt aus meinem Appartement im 26. Stock. Das Appartement hat zwei Schlafzimmer, 2 Badezimmer, Wohnküche und einen Balkon. Aus allen Zimmern hat man Meerblick und aus meinem noch den Blick auf Chevron Island. Die Ausstattung ist auch ganz nett, und jegliche wichtigen elektronischen Geräte wie Waschmaschine, Trockner, Spülmaschine, Fernseher, DVD-Player und Anlage sind vorhanden.


Meine Mitbewohner sind 2 Brasilianer, Marco (der mit dem Ball) und Alex, und Matt aus Australien (am Anfang konnte ich ihn kaum verstehen, inzwischen geht’s ganz gut). Alle drei sind super nett, und ich hab es mit Ihnen sehr gut getroffen, besonders da ich die Mitbewohner der anderen Leute hier kenne, und einige sind mit ihren nicht ganz so glücklich. Ich teile mit das Zimmer mit Alex, und schlafe auf dem Doppelbett, er auf der Materatze daneben. Wir wollten eigentlich mal tauschen, aber irgendwie kam es nie dazu.

Thursday, August 10, 2006

Mein Geburtstag

Tja auch ich werde älter, und dieses Jahr sogar ein Vierteljahrhundert. Natürlich muss so was gefeiert werden. Volker und ich hatten uns ja entschlossen nach einer Wohnung zu suchen, leider konnten wir keine zusammen finden, so dass wir getrennte Wege gingen. Volker zog ins Q1 (http://de.wikipedia.org/wiki/Q1_Tower) und mein Einzug ins Chevron (http://www.chevrontowers.com/) war für eine Woche später angesetzt, deswegen fragte ich Volker ob die Party bei ihm steigen könnte, da Molendinar einfach zu weit weg von allem war.
Hier ein Paar Bilder aus Voker’s Appartement im 41. Stockwerk.


Los ging die Party, wie konnte es anders sein mit einem BBQ, ausgestattet mit jeder Menge Fleisch (Känguru und anderes) und einer guten Mischung aus Alkohol und alkoholfreien Getränken (30 Dosen Bier und 1 Flasche Cola) konnte es dann auch losgehen. Die Stimmung war allgemein sehr gut und auf dem Foto hier sind alle bis auf Martin drauf glaube ich:

von links nach rechts: Dennis, Volker, meine Wenigkeit, Lana, Lisa, Hattie, Sara, Olli und Katja. Alles in allem ein lustiger Haufen der auch bereit war auf den folgenden Teil des Abends.



Martin hatte eine Karaoke Software auf seinem Notebook, die ich natürlich mal auf meins kopieren musste. Die Software nennt sich UltraStar, sieht aus wie SingStar von der Playstation, nur mit dem Vorteil, dass man die Songliste einfach erweitern kann. Bewaffnet mit ca. 150 Liedern konnte es dann oben in Volkers Appartement weitergehen. Anfangs etwas verhalten, machten dann aber bald alle lautstark mit, egal welches Lied gerade gesungen wurde. Einziges Manko: Die Boxen des Notebooks waren einfach nicht laut genug, fürs nächste Mal musste also ein Kabel her, um die Musik lauter zu hören als unsere Stimmen.

Es ist im Nachhinein besonders sehr lustig Videos anzuschauen und zu sehen wie gut oder schlecht Leute singen. Ungeschlagen nach persönlicher Bewertung und auch nach dem automatischen UltraStar Rating war Lana, gute Stimme und traf auch die Töne ganz gut. Der Abend schritt voran und ich glaube Volkers Mitbewohner waren langsam genervt und so beschlossen wir raus zu gehen und uns eine Disco zu suchen.


Ich weiß nicht mehr genau warum, aber ich entschied mich ins Shooters zu gehen (mangels rockiger Alternativen…). Allerdings wollten die 10 Dollar Eintritt haben, dank Studentenausweis schon mal halbiert, aber ich hab den gesagt, dass es mein Geburtstag war, und so konnten alle einfach umsonst rein. Einmal im Jahr sich mal wichtig fühlen :)



Das Shooters war recht angenehm gefüllt für einen Donnerstagabend und so ging dort die Feier weiter, wie man auf den Fotos auch gut erkennen kann. Besonders Olli und Hattie ließen nichts anbrennen, was sich an Ollis Blick schon erahnen ließ führte dann auch zu handfesteren Fotos.



Der Abend löste sich dann irgendwann langsam auf, ich weiß nicht mehr genau wann, aber es schien allen gefallen zu haben, und ich hatte einen schönen Tag.

Saturday, August 05, 2006

Kegger

Toller Titel was? Worum geht’s? Kegger leitet sich von Keg ab, also einem Fass, und ein Kegger ist eine Fassbierfete. Keine Ahnung wer auf den Namen kam, auf jeden Fall meinte Hattie dass es so in den USA heißt. Hattie und ich gingen auf diese Freibier-Fete, und dank der Bierpreise in Australien, dachten wir uns auch dass sich das lohnen würde. Die Fete wurde vom Rowing-Club veranstaltet, dem Hattie beigetreten war, und ich, ich wollte sie einfach nicht alleine gehen lassen, weil es dunkel war. (OK, das Bier lockte...). Wir schauten uns also die Adresse und eine Karte an, und es sah auch gar nicht mal so weit aus. Aber Karten können ja bekanntlich trügen und nach einer satten Stunde Fußmarsch waren wir dann auch endlich dort angekommen. Mit zielsicherem Schritt machten wir uns auf dem Weg in den Garten und fanden dann diese zwei netten Mülltonnen (davor Dave, der Rowing Club President), die dann auch gut gefüllt waren.


Die Party war recht nett, und ich versuchte mich mit den ganzen betrunkenen Australiern zu unterhalten. Wenn die angetrunken sind, ist es noch viel schwieriger sie zu verstehen, als wenn sie nüchtern irgendwas murmeln. Es waren aber alle sehr freundlich und aufgeschlossen und auch bereit Sachen zigmal zu wiederholen, wenn ich nix verstand. Nachdem alle einen recht guten Pegel erreicht hatten, kam dann der Teil der auf keiner Party voller betrunkener Aussies fehlen sollte: Twister!



Aber Twister wäre ja mal ganz langweilig mit nur einem Spielbrett, so wurden direkt mal zwei aneinander gelegt und der Geschlechterkampf konnte beginnen. 4 Männer und 4 Frauen die sich gegenüberstanden und aufeinander trafen. Ich muss leider zugeben, dass die Männer hoffungslos unterlegen waren, werde es aber einfach auf den höheren Alkoholpegel der Männer schieben. Es war aber auf jeden Fall sehr lustig wie man auf den Fotos vielleicht auch erkennen kann.


Irgendwann kam dann ein Taxi und einige Leute fuhren dann noch weiter nach Surfers zum feiern. Da Hattie und ich nicht wirklich Lust hatten (oder einfach nicht mehr in der Lage waren), haben wir uns von einem anderen Party-Gast mitnehmen lassen. Wir mussten zwar noch ein Stück laufen, was sich aber als ganz gut rausstellte, da auf diesem Weg, auf dem wir noch Martin trafen ein Video von Hattie entstand, auf dem sie „10 kleine Jägermeister“ singt. Es war gar nicht mal so schlecht für eine Amerikanerin. (Video per Mail auf Anfrage *g*)

Tuesday, August 01, 2006

Erstmal einleben

Tja so langsam gewöhnt man sich hier an das Alltagsleben. Das Haus in Molendinar hat wie schon erwähnt 8 Zimmer mit 9 Bewohnern, neben Volker und mir, Martin (aus Dortmund), Hattie (Californien), Tendai (Zimbabwe), Luke (Australien), und 3 Chinesen (Jenny, Su-Chau und der dritte ist in Vergessenheit geraten). Alles in allem ein recht bunt gemischter Haufen. Das Wohnzimmer wird meist von Hattie, Volker und mir belagert, die anderen sind entweder nicht da oder verlassen wie die Chinesin fluchtartig das Wohnzimmer, sobald jemand anderes kommt. Mit Volker, Hattie und Martin lässt es sich aber recht locker Leben und auch zusammen weggehen. Das einzige Problem, welches sich dabei gestaltet, ist dass es in Molendinar so ungefähr gar nix gibt. Die Geschäfte machen um 5 dicht, (bis auf den Supermarkt der zum Glück erst um 9) und die einzige Kneipe ist 20 Min. weit weg. Von daher nicht wirklich optimal.

Die UNI ist auch ganz ok, zwar einiges zu tun im Semester, aber nichts das nicht schaffbar wäre. Der Weg zur UNI dauert zwar nur 10-15 Minuten zu Fuß, alledings über 2 Highways und einen Hügel hoch der beim Regen mehr als Spaßig zu erklimmen ist, vom runterkommen will ich gar nicht reden.




Ansonsten spielt sich das Party-Leben meist in Surfers Paradise ab, so dass wir meistens schauen mussten wann die letzten Busse zurück fuhren oder bei Freunden in Surfers übernachteten um so lange auszugehen wie wir wollten. Deswegen entschieden wir uns auch uns langsam auf die Suche nach einer Wohnung in Surfers zu machen. Diesmal vollkommen ohne Zeitdruck und ohne jegliche Zwänge. Und so gestaltete sich die Wohnungssuche dann diesmal auch zu Fuß durch Surfers und man lernte so den Ort dort wesentlich besser kennen.

Anlagen kannten wir dann schon von Freunden, die Fotos hier sind z.B. vom Balkon bei Dennis und Katja, wo auch die folgenden Fotos von BBQs entstanden sind. BBQs sind hier auf jeden Fall eine der Hauptaktivitäten. Man kann sie eigentlich immer und überall machen, und mit überall meine ich nicht nur bei Leuten zu Hause sondern auch in Parks, an Seen an Rastplätzen etc. Es stehen hier einfach überall Gas-BBQ Anlagen die man einfach umsonst benutzen kann. Man muss halt einfach nur alle sein Sachen mitbringen, und sollte danach auch aufräumen. Es ist aber auf jeden Fall ziemlich cool, so was zur Verfügung zu haben.