Krys Down Under

Das harte Leben in Australien!

Tuesday, February 20, 2007

Rotorua

Gen Mittag angekommen in Rotorua, der Action-Hauptstadt der Nordinsel. Ähnlich wie Queenstown gibt es hier alles was das Adrenalinsucherherz begehrt. Was an Roturura nicht ganz so schön ist, ist die nähe zu aktiven Vulkanen, somit wieder der schon von Tongariro bekannte schöne Sulfor Geruch, zum Glück nicht ganz so stark, und man bemerkte es irgendwann auch kaum noch. Aber hier interessierte mich die Natur ausnahmsweise mal nicht so sehr. Mein Zeitplan war leider stark begrenzt, ich hatte einfach zu viel Zeit auf der Südinsel verbracht und somit nicht mehr so viel Zeit bis zu meinem Rückflug am 24. Februar an die Gold Coast übrig. Aber ich musste das beste daraus machen :) Somit nach dem einchecken direkt mal White Water Rafting eingeplant. Es ging zum Kaituna River der neben Grade 4 und 5 Rapids (das höchste was geraftet wird) auch den höchsten raftbaren Wasserfall mir 7m höhen bot. SPASS! Video war hier leider nicht wirklich möglich, das hätte meine Camera nicht überlebt, aber dafür gibts ein paar nette Fotos, ich bin der ganz vorne links btw. :) Wir haben es geschafft unser Raft nicht umzukippen, selbst im Wasserfall, aber Angriffe auf andere Rafts erforderten doch Sprünge ins Wasser und so wurde man zu genüge nass. Da aber unser Raft partout nicht umkippen wollte, wurde beschlossen die Rapids nicht mit Festhalten sondern mit Paddeln zu durchqueren, da aber auch dies nicht zum Erflog (also alle Mann, und Frau natürlich, im Wasser) verhalf beschlossen wir die Grade 5 Rapids stehend zu meistern... Anscheinend war der Fluss an diesem Tage zu ruhig, denn Schwierigkeiten kamen auch dadurch nicht wirklich zu Tage. Alles in allem ein gelungener Trip und sobald das nötige Kleingeld dafür da ist, wirds sicher wieder flussabwärts gehen.

Am frühen Abend blieb dann auch nicht viel Zeit um noch selbstgeplante Aktivitäten anzugehen da ein Besuch in der Tamaki Maori Village nahe Rotorua anstand; ein Besuch einer im traditionellen Maori Stil aufgebauten Dorfes mit Tanz und vor allem eines großen Hangi Mahls. In jedem Waka (in diesem Fall ein Bus) wurde ein Chief ausgewählt der seinen Stamm anführen sollte ausgewählt. Ich konnte nicht widerstehen mich dieser würdevollen Aufgabe zu stellen, und wurde somit der Chief meines Stammes.

Als Chief musste man den Gastgebern direkt gegenüberstehen (Vorderste Front :) und genoss somit die Privililegien eines Stammesführeres. Alle anderen Tourius durften also den 6 Stammesführeren (aus 6 Bussen halt) folgen, was allerdings zu meinem Unmut nicht bedeutete dass ich als erster essen durfte :( Aber der Reihe nach, nach der friedlichen Herausforderung (widerspricht sich meiner Meinung nach, aber wer will schon ehmaligen Kannibalen widersprechen...) gings dann weiter zum Maori Dorf, wo es dann Einblicke in verschiede Aspekte der Kultur gab. Dies wurde dann in einem grossen Versammlungshaus mit Tanz und Gesang weitergeführt, darunter auch dem vielleicht vom Rugby bekannten Haka. Danach gings endlich (ich hatte meinen Magen ja extra freigehalten) zum Hangi. Der/Die/Das Hangi wurde auf traditonielle Maori Weise zubereitet, Kumara (NZ Süßkartoffeln, Karotten, Fleisch, Fisch etc.) wurde im Boden vergraben und mit heissen Steinen bedeckt und für 3-4 Stunden so belassen und dann rausgeholt. Das Essen war wirklich sehr sehr gut und wer mich gut kennt, weiss dass ich bei sowas nicht lange widerstehen kann, nach der dritten Portion wars aber auch für mich genug, und da es etwas gedauert hatte, konnte ich mich nichtmal am Nachtisch vergehen :) Am Abschluss des Abends, gab es dann noch für alle Stammesführer ein Geschenk in Form eines Anhängers. Danach war aber am Abend auch nichts mehr angesagt und somit gings dann ins Bett.

Am nächsten Tag musste ich mich wieder mit aktiveren Sachen beschäfigen. Zorbing! Ja da fragt sich sicher jeder, was für ein Schwachsinn ist das denn wieder. Einfach erklärt: Man wird in einen riesigen Hamsterball gesteckt und nen Berg runtergerollt...
Genau der Spass den ich also brauchte. Es gab mehrere Optionen, entweder in einem Harness (Harnsisch oder?) oder im Waschmaschinenstyle, also gefüllt mit Wasser. Dann noch zwei verschieden Arten runterzurollen, entweder direkt straight down oder im Zig-Zag Kurs runter. Ich entschied mich für den Waschgang im Zig-Zag und versuchte auch in dem Ball zu laufen, was für ganze 5 Sekunden und dem ersten Aufprall mit einer Wand auch ganz gut ging, danach war es der Kampf: Ich gegen die Gravitation und das Wasser, es war nicht wirklich einfach aufzustehen aber umherspringen ging schon ganz gut, ein herrlicher Spass den ich jedem nur wärmstens ans Herz legen kann. Unten angekommen, war ich noch voller Adrenalin und beschloss direkt nochmal hochzufahren diesmal im Harness und geradeaus runter, auch ganz runter und so fühlt sich wohl Wäsche in der Waschmaschine, aber ich bevorzuge auf jeden Fall das runterrollen im traditionellen Waschgang mit Wasser :)

Danach noch ein wenig durch Rotorua gewandert und auf den Bus gen Mount Maunganui gewartet.

Monday, February 19, 2007

Taupo

Nächster Halt auf dem Weg nach Auckland war Taupo. Taupo liegt am gleichnamigen See und ist ein recht netter kleiner Ort. Die Hauptattraktion hier ist wohl Skydiven, wobei man in Taupo den günstigsten Preis in ganz Neuseeland bekommt, was also auch für mich hieß, dass ich hoch hinaus musste :) Im Hostel mittags eingecheckt und direkt nen Sprung für 3 Uhr gebucht. Vorher noch kurz die Stadt erkundet und die Bars für den Abend ausfindig gemacht. Gegen halb 3, wurde ich dann mit der Limo vom Hostel abgeholt, gehört sich ja auch so! Es ging dann zum Absprungort der ca. 15 Minuten von der City entfernt liegt. Dort angekommen erstmal eingekleidet Harness angelegt und die Musik für die DVD ausgesucht. (Gibts dann zu Hause zu sehen :)

Der Sprung aus 15000 Fuß Höhe war echt super, 60 Sekunden freier Fall sind schon bemerkenswert und es war auf jeden Fall eine der Aktivitäten die ich hier unbedingt machen wollte, und es hat sich definitiv gelohnt! Die Fotos sind da natürlich nicht ganz so aussagekräftig, aber wie gesagt DVD dann später.

Nach dem Sprung wieder zurück in die Stadt, und schonmal für den nächsten Wandertag eingekauft. Danach langsam auf den Weg in die Stadt um mit ein paar Leuten vom Skydiven ein wenig zu feiern. War zum Glück nicht allzulange da es ja am nächsten Tag zum Tongariro Crossing ging.

Aufgestanden zu irgendeiner unchristlichen Uhrzeit die mir nicht mehr genau einfallen will, Sandwichvorrat für den ganzen Tal vorbereitet und in den Bus gesprungen und dort noch ein wenig weitergeschlummert. Angekommen am Anfang des Walking Tracks und vorbereitet auf einen ca. 7 stündigen Marsch durch Vulkanlandschaften und Gebirgspassagen. Am Tongariro Crossing sieht man vor allem die zwei Berge Mount Tongariro und Mount Ngauruhoe (da diesen Namen aber eh keiner aussprechen kann folgend nur noch Mount Doom gennant). Hoch ging es für ca. eine Stunde lange eine Passage mit dem schönen Namen: "The Devil's Staircase" (Die Treppe des Teufels) War aber schon ganz ok. Angekommen auf einem Platue wo man sich auf die Spur von Frodo und Sam machen konnte um Mount Doom zu besteigen, da ich aber weder die Hornhaut eines Hobbits oder vernünfitge Wanderschuhe habe, war dieser steile Berg leider nichts für mich, next time :) Aber das war auch nur ein optionaler Teil, und so machten wir uns weiter entlang des Hauptweges des Tongariro Crossings, nachdem hunderte von langsamen Touristen überholt waren kamen wir dann auch am Red Crater an, dem höchsten Punkt des Crossings, weiter gings zu den sehr Sulforlastigen Emerald Lakes, wobei man sich nach einiger Zeit schon an den Geruch gewöhnen konnte, nichtsdestotrotz kein Punkt, an dem ich gerne ein Picknick machen würde, auch wenn die Aussicht sehr nett war.

Weiter gings entlang an einem anderen See und mit jeder Menge schöner Aussichten von Wasserfällen und am Ende auch eines Regenwaldes kamen wir sicher, wenn auch erschöpt am Carpark und somit am Ende des Tracks an. Abends dann noch bei ein paar Bieren gemütlich zusammengesessen und vom harten Tag erholt :)

Next stop Rotorua!

Saturday, February 17, 2007

Napier

Weiter gings von Wellington aus Richtung Napier, nach einem Zwischenstop in einen Wildlifepark, wo ich zum ersten Mal richtige Kiwis bewundern durfte, sehen recht witzig aus die kleinen Kerlchen. Dort erstmal auch noch etwas gegessen um sich auf die bevorstehende Brauerei vorzubereiten. Es ging zur TUI Brauerei und es gab 3 Handles (0,4l wuerde ich mal grob schaetzen) fuer ganze 2 Dollar, also fuer alle 3, und dass in 30 Min Zeit :)

Einige Pinkelpausen spaeter dann am naechsten Ziel angelangt und direkt mit einer Weinprobe weitergemacht, man muss den Alkoholpegel ja irgendwie am Leben halten... Mit munterer Stimmung dann in Napier angekommen und im Gefaengnis eingecheckt. Genau kein Scherz die haben da ein Gefaengnis in ein Hostel umgewandelt und kaum was daran veraendert... Ich endete in der Offiziersmesse, kein Schlechter Ort wenn man nicht unbedingt heiss auf eine nette kleine Einzelzelle scharf war...

Napier ist die Art Deco Hauptstadt Neuseelands, ach was sag ich, der Welt. Es gab in den 30ern ein dickes Erdbeben, dass Napier dem Erdboden gleich gemacht hat, und man hat dann beschlossen alles neu aufzubauen, im damaligen Stil. Gluecklicherweise war genau auch an diesem WE das alljaehrliche Art Deco Festival (irgendwie erwische ich immer irgendwelche Festivals hier...) so dass neben den Gebaueden, auch jede Menge Oldtimer durch die Strassen fuhren, die Leute im 30er Jahre Stil gekleidet waren und auf den Strassen zu Swing, Jazz und Charleston tanzten. Es war auf jeden Fall recht nett anzusehen, wobei ich doch schon recht froh war, nur einen Tag dort verbringen zu duerfen :) Es kam mir vor wie ein riesiges Hollywood Filmset...

Morgens wurde ich dann entlassen und weiter gings nach Taupo!

Friday, February 16, 2007

Wellington

Auf gings zur Nordinsel! Nochmals halt gemacht in Christchurch und Kaikoura und dann gings mit der Fahre rueber von Picton aus zur Hauptstadt Neuseelands. Die Stadt ist nicht die groesste, gerade mal 200.000 Einwohner, hat jedoch einiges zu bieten. Neben unzaehligen Shops, Bars, Cafes und Restaurants auch eines der besten Museen dass ich jemals gesehen habe.

Das Te Papa Tongarewa (zu deutsch: dein Vater der Totengraeber,oder in Wirklichkeit Behaelter von Schaetzen) bietet nebst Maori Ausstellungen auch viele moderne und futuristische Ausstellungen, Ausstellungen uebere Tiere, Kunst und Neu Seeland und seine Bewohner. So kam es dass ich dort dann ca. 5 Stunden verbrachte und noch immer nicht alles gesehen hatte.

Ich machte mich dann auch noch auf den Weg in die botanischen Gaerten und das im traditionell roten Cable Car (Student Concession ftw!) Dort dann ein wenig Zeit verbracht und ein paar Notizen gemacht um dann jetzt den/das/die Blog wieder auf den neusten Stand zu bringen.

Die Stadt ist schon recht interessant, wenn sie auch viel voller wirkt als die 200.000 Einwohner die es hier geben soll. Die Cafes und Bars wirken allesamt sehr nett, und ein paar habe ich auch schon ausprobiert. Fuelburger, fuer alle die hier rueberkommen ist zu empfehlen und probiert die Kumara Fries (aus Suesskartoffeln).

Ich bin jetzt gerade an dem Punkt angelangt, dass ich gerade so aktuell im Blog bin, dass ich jetzt ueber die Zukunft schreiben kann :) Von daher werde ich mir jetzt wohl noch nen Kaffee im besten Cafe der Stadt genehmigen, jedenfalls nach der Aussage der Dame an der Rezeption des Camebridge Hotels (! ja die haben da Dorm Rooms, aber das Ding ist fetzig, und eigentlich nicht so der Backpacker standard :)) und dann vlt. ins Kino (das wo die Weltpremiere von Herr der Ringe stattfand, und dass angeblich die groesste Leinwand der suedlichen Hemissphaere haben soll) oder vlt. einen Abstecher in eine der zahlreichen Bars oder einen der Clubs, mal sehen.

So mein Mocha war ganz ok, aber sicher nicht der beste den es gibt... Aber das Kino: einfach nur hammer, wirklich riesig, zumindest die groesste Leinwand die ich je gesehen habe. Das Kino war brechend voll, neben mir waren noch ganze 3 Seelen dort :) So konnte ich es mir in meinem Ledersessel (kein Scheiss) mit ein paar Bieren und Suessigkeiten den Film in Ruhe ansehen. (Last King of Scotland btw. und sehenswert). War dann irgendwann um 1 oder so fertig und ging dann auch ins Hotel um mich in meinen wohlverdienten Schoehnheitsschlaf zu stuerzen.

Monday, February 12, 2007

Lake Tekapo

Weiter gings nach Tekapo, ein 300 Seelen Dorf am gleichnamigen See. Halt gemacht wurde vorher noch am Lake Pukaki, der wie Lake Tekapo die gleiche wunderschoene turquise (ist sicher falsch geschrieben) Farbe bot. Beide Seen werden von Gletschern, bzw. der Schmelzwasser gespeist, und durch "Glacier Flour" kommt es zu dieser ungewohnlichen Farbgebung.

Am Lake Tekapo steht auch die Chruch of the Good Shepard, ich weiss zwar nicht wieso, aber diese ist wohl sehr beruehmt und wird sehr sehr oft fotografiert. (Die Japaner hab ich auf allen Fotos rauseditiert :))

Das Hostel war direkt am Lake Tekapo und so beschloss ich direkt beim einchecken meinen Aufenhalt um einen weiteren Tag zu verlaengern. Ich bestieg am gleichen Abend noch den Mt. John und genoss die Aussicht von dort. Abends gabs dann ein BBQ fuer alle, mit jeder Menge Steaks, Sausages und Chicken Wings, dazu Salate, Chips und Dips und Hokey Pokey Ice Cream (yeah!). Das schoenste daran, es war viel zu viel, und so dass alle die laenger als 2 Tage blieben (neben mir noch Matt aus Kanada) die Reste verspeisen durften :)

Am naechsten Morgen also aufgestanden und erstmal ein wenig Toast mit Hokey Pokey als Nachtisch gefruehstueckt. Ein paar Stunden wanderen gegangen, ich musste ja das gute Wetter und den Ausblick nutzen und dann zurueck zum Hostel mit der festen Planung nach dem Mittagessen, Kayak fahren zu gehen. Naja Mittag essen war gut, nur beschlossen Matt und ich, dass dazu (Pasta mit Tomatensauce, aus dem Nudelsalat vom Vortag :) auch noch Bier gut passen wuerde (neben den Bier, das wir beide hatten, hatten auch noch andere Leute ihr Bier netterweise da gelassen :), und Hokey Pokey Ice Cream durfte nicht fehlen... Naja wir waren nach ein paar Bieren draussen in der Sonne dann nicht mehr wirklich gewillt Kayak fahren zu gehen, aber ein weiteres BBQ bot sich an. Also wurden die restlichen Steaks vom Vortag auf den Grill geschmissen, Salate hatten wir auch noch, und die 2l Box Hokey Pokey war auch noch nicht leer. Leider waren wir nach wenigen Stunden wieder hungrig und schmissen den Grill nochmals an um den Fisch den Matt gefangen hatte zu grillen, begleitet von noch mehr Bier, und noch mehr Ice Cream war dies ein gelungener Tag :) Betrunken wurde ich aber nicht, es war einfach viel zu viel essen dabei, und so konnten dann alle Kuehlschraenke von Bier und Ice Cream geleert werden.

Saturday, February 10, 2007

Dunedin


Queenstown hinter uns gelassen gings nach Dunedin, einer schottischen Stadt, in der an dem Tag auch eine Art Competition im Dudelsack spielen veranstaltet wurde. Im Stadtzentrum, dem Octagon (na wieso das wohl so heisst...) spielten dann mehrere Gruppen und wurden bewertet. Es hoerte sich theoretisch auch gut an, nur wenn mehrere Gruppen gleichzeitig aus verschieenen Richtungen spielten war es nicht mehr ganz so schoen.

Ansonsten gibt es dort die Cadbury Chocolate Factory, die man besichtigen kann, was ich allerdings mal nicht gemacht habe, da ich nur den einen Tag in Dunedin bleiben wollte und so die Zeit nutzte um die Stadt zu erkunden. Glueklicherweise war die Schokolade aber zu suess fuer Katrin so dass ich eine ganze Tuete bekam (danke nochmals :)) In der Stadt gab es aber nicht wirklich viel spannendes, ausser diesem New Satay Noodle House, in dem die teuerste Mahlzeit so ca. 8 Dollar (ca. 4 Euro) kostete. Ich war auf jeden Fall pappsatt und konnte mich kaum bewegen.

Abends dann noch gemuetlich gekocht und ein wenig Pool gespielt. Ohne Trinken sind die Abende einfach guenstiger :)

Was gibt's sonst in Dunedin: The steepest street in the world, also die steilste Strasse der Welt, jedenfalls steht es dort so, naja ka. ich kanns nicht wirklich bewerten, da ich nicht alle Strassen dieser Welt kenne, aber sie sah schon wirklich sehr steil aus, und wenn die das in Gusiness Buch schreiben wird da schon was dran sein...

Friday, February 09, 2007

Queenstown


Queenstown, die Stadt der Aktivitaeten und Parties. Man kann hier so ungefaehr alles machen, sofern man das noetige Kleingeld hat. Auf dem Weg dorthin stoppten wir an der Kawarau Bridge, der ersten kommerziell genutzten Bungy Site der Welt, dort gehts 43m runter und auf Wunsch auch ins Wasser. Dies war mir allerdings doch zu wenig, und fuer meinen ersten Bungy Sprung dachte ich mir, wenn schon, dann richtig, und entschied mich fuer den Nevis Highwire Bungy Jump, satte 134m runter, 8 sec freier Fall und eine Mordsangst wenn man oben steht, aber dazu spaeter :)

Angekommen also in Queenstown und im Hostel eingecheckt, direkt vom Busfahrer die ersten Tipps fuer den Party Abend bekommen und sich langsam vorbereitet. Vor dem Hostel traf ich Martin, sprach Englisch, Franzoesich, Polnisch und Deutsch mit ihm, und dass in einer Minute :) Er kam wie ich auch aus Polen, wohnt aber in Koblenz :) Er gab mir dann auch noch ein Armband, welches mir in der Worldbar den ganzen Abend 3 Dollar Drinks bescheren wuerde... :) Und dies war der erste Pole (naja auch nur ein halber wie ich) den ich in Australien oder NZ getroffen habe.

Los ging der Abend gegeng 7 in der Red Rock Bar, wo dann erstmal direkt die Happy Hour genuzt wurde um weitere Biersorten auszuprobieren und ein paar freie Jelly Shots zu sich zu nehmen. Weiter dann in die Worldbar, mit Teapots (Alkohol aus Teekannen halt) und den erwaehnten 3 Dollar Drinks. Der Abend war dann schon recht lustig und lang, so dass ich dann ca. 3-4 Stunden schlaf hatte, bevor ich dann austehen durfte um mich aus 134m Hoehe runterzustuerzen.
Erstmal ne Kopfschmerztablette eingeworfen, was gefruehstueckt und dann gings auch schon mit dem Bus los zum Nevis River.






Gesprungen wurde nach Gewicht, so dass ich so ziemlich in der Mitte dran war, ich hab dann beschlossen mit meiner Kamera in der Hand zu springen, war mir jedoch nicht so sicher ob ich diese auch in dieser halten wuerde. Kurzerhand also nach Tape gefragt und dann meine Kamera in meine Hand getaped. Wie man sehen kann mit Erfolg, die Kamera ist immer noch ganz und das Video ist auch gelungen wie ich finde. Das ist nur die Kurzfassung, das volle Video geht auch wieder bis ganz oben, ich konnte keine Knoepfe mehr bedienen, die waren zugetaped... :)


Es war auf jeden Fall ein sehr sehr geiles gefuehl, besonders die erste Sekunde vom Absprung bis es dann einfach nur runter geht ist einfach unbeschreiblich, und ich spiele jetzt schon wieder mit dem Gedanken den Spass in Auckland zu wiederholen, dann vlt. mit einem Ausflug ins Wasser.

Wieder zurueck in Queenstown hiess es fuer mich erstmal ein wenig Mittagessen und durch die Stadt laufen, da ich ja nicht wirklich viel geschlafen hatte war ich auch recht kaputt und machte ausser Frisbeegolf nicht viel. Ja genau Frisbeegolf, die Idee ist simpel, es gibt Startpunkte und Ziele (Baeume, Pfaehle etc.) und auch eine Angabe von Par pro "Loch". Man braucht halt nur eine Frisbee und kann dann mit den nummerierten Bauemen im Garten in Queenstown spielen. Falls jmd. mal dort ist, ducken hilft dort sehr.

Ansonsten wie gesagt nicht viel gemacht, am Abend dann noch einen leckeren Fergburger genossen, absolutes Muss in dieser Stadt, und einer der besten Burger den ich jemals gegessen habe. Danach noch gemuetlich vorm Fernseher gehockt und den Abend diesmal ohne Feiern ausklingen lassen.

Wednesday, February 07, 2007

Wanaka

Auf gings weiter von Fox aus, erster Halt am Lake Matheson, wo man eine perfekt gespiegelte Fotos vom Mt. Cook und Mt. Tasman machen konnte. Im weiteren Verlauf des Tages noch an einer Bar/Restaurant gehalten dass wohl von lokalen Rednecks gefuehrt wurde. Es gab leckeres zu Essen, ich kann jedem den Possum Pie waermstens ans Herz legen, falls ihr mal in diese Region kommen solltet. Die haben einfach zuviele von den Biestern und man tut somit der Umwelt sogar einen gefallen. :)

Das Ziel des Tages war Wanaka, gelegen am gleichnamigen See, daneben auch noch Lake Hawea, beide Seen wunderschoen und viele Fotominuten wert. In Wanaka gabs dann auch viel zu sehen und einiges zu tun. Neben schwimmen im See, etwas zu kalt fuer mich, gabs dann viele weitere Wassersportaktivitaeten. Der Typ der Wasserski auf den normalen Surfboard betrieb, hat mich allerdings am meisten beeindruckt. Das waere nen Versucht Wert gewesen, aber die Plaene sahen etwas anders aus. Mit zwei deutschen Maedels (Birte und Katrin) gings dann abens in Pardiso Cinema, dort gabs neben der wirklich gemuetlichen Einrichtung (Sofas, Couchen und sogar ein Auto!) die besten Cookies (ca. 15 cm Durchmesser) und Eiskrem (Bailey's/White Chocolate). Somit war der Abend mehr als relaxed, musste er auch sein, am naechsten Tag solltes es zum Rob Roy Walking Track gehen, einem der besten der Suedinsel.

Morgens also aufgestanden und erstmal versucht ein Auto zu mieten. Der eine Autoverleih hatte einen Legacy Station Wagon zur Verfuegung, der andere einen Van. Wir entschieden uns fuer den Station Wagon, der aber inzwischen wohl irgendwie reserviert war, was sich allerdings dann als ein gluecklicher Umstand herausstellte, so bekamen wir einen 4WD Jeep :) Da die beiden Maedels wohl zu veraengstigt waren zu fahren (ich weiss net, obs am Linksverkehr, den Ausmassen des Autos, oder meiner Fahrweise lag) hatte ich den Spass ganz fuer mich allein :) Aber der 4WD war auch ganz gut, da die Strasse nach ca. 10 km Fahrt nur noch aus Schotter bestand. Die weiteren 40km zum Rob Roy Track gingen dann ueber Schotter, durch Creeks und Wasserloecher, wo sich die Hoehe des Jeeps als grosser Vorteil herausstellte. Jedenfalls hatte ich keine Probleme alle normalen Fahrzeuge zu ueberholen die dort irgendwie mehr Vorsicht walten liessen...

Der Walking Track ansich fuehrte erstmal ueber einen Fluss und dann wieder durch Regenwald, meist am Fluss entlang und dort schon mit wunderbaren Aussichten. Am Ende des Rob Roy Track wartete dann ein wunderschoenes Tal, mit Aussichten auf den nahgelegenen Mt. Aspiring und jede Menge Wasserfaelle und Gletscher. Das Wetter war wiedermal perfekt und so verbrachten wir ca. 3h dort und machten einfach gar nichts, ausser ein wenig unsere Lunch-Pakete zu essen. Naja die umherfliegenden Kea's waren auch etwas hungrig und einer versuchte Birte zu essen :) Die Fotos zeigen die Gefahr dieser toedlichen Voegel!

Es ging dann wieder zuerueck nach Wanaka, wo wir dann Abends noch versucht haben eine gute Stelle fuer den Sonnenuntergang zu finden, ich fuhr dann also mit hundert Sachen die Berge rauf und runter, aber die perfekte Stelle liess sich leider nicht finden, aber es war auch so recht ansehnlich :)

Zum Abendessen gabs dann jede Menge Hokey Pokey Ice Cream (Vanille mit kleinen Toffe-Stuecken), das beste was es hier gibt, und muss man unbedingt probieren. Dann noch ein paar gemuetliche Bierchen und wieder schlafen um am naechsten Tag den Kopf frei zu haben fuer die Puzzling World.

Aufgestanden, Auto zurueck gebracht und auf den Weg gemacht zur Puzzling World, die nebst diversen optischen Schwindeleien ein riesiges Labyrinth bot. (ca. 2km lang). Im Mace (Labyrinth) galt es zuerst vier Tuerme zu finden und dann den Ausgang. Ich ging ganz methodisch vor, und lief ueberall nur links. Die beiden Maedels, liefen irgendwo hin... Naja ich war nach 30 Minuten durch und genoss mein Lunch, die beiden brauchten dann noch weiter 30 bzw. 45 Minuten um den Ausgang zu finden :)

Dann gings auch schon wieder weiter mit dem Bus nach Queenstown!

Monday, February 05, 2007

Franz Josef und Fox Glacier

Ja Franz Josef, so heisst dieser kleine Ort, benannt nach einem oesterreichischen Kaiser. Auf den Weg dorthin gabs wieder ein paar nette Foto-Stops und einen Aufenhalt in einer altern Goldgraeber-Stadt, wo man sich auch selbst im Gold-Panning versuchen konnte.




Franz Josef ansich besteht aus einer Strasse auf der sich das Leben abspielt, genauer gesagt alle Touren losgehen. Ich hatte meine Tour allerdings fuer den naeschsten Tag in Fox geplant. Beide Orte sind sehr nah an Gletschern und bieten so ziemlich das gleiche Angebot an Aktivitaeten, in Fox war es allerdings etwas guenstiger.

In Franz hab ich mir dann nur ein Mountainbike geliehen und bin zum nahgelegenen See (10 km) und zum Gletscher (5 km) geradelt. Natuerlich waren Gletscher und See am exakt entgegengesetzten Ende von Franz ausgesehen gelegen so dass dies insgesamt 30 km auf dem Rad bedeutete. Ich hab natuerlich seit ca. 5 Jahren nicht mehr ein Fahrrad bestiegen, und bergauf merkte ich desoefteren dass dies nicht unbedingt eine meiner besten Ideen gewesen war. Das naechste Mal lauf ich die Distanz lieber...

Glueklicherweise konnte ich am Abend mit einem Film und Popcorn (gabs umsonst im Hostel...) entspannen um so fit fuer den naechsten Morgen zu sein.


Am naechsten Morgen gings dann weiter nach Fox Glacier, wo ich nur kurz eincheckte (Twin Room, die hatten keine Dorms frei :) und mich dann auf den Weg zu meinen Full-Day Hike auf den Gletscher machte. Ausgeruestet mit verschiedenen Schichten Kleidung gings dann auch mit Long-Sleeve und T-Shirt am Parkplatz los. Zuerst gings durch Tropischen Regenwald (!!!), wo ich dann direkt das Longsleeve loswerden musste... Der Regenwald grenzte dann direkt an den Gletscher, ein wirklich einmaliger Anblick, und sowas haelt man eigentlich fuer unmoeglich, aber naja NZ bietet da schon einige atemberaubende Anblicke.
Auf dem Gletscher wurden dann erstmal Krampen (gibt's das Wort auf deutsch?) unter die Stiefel geschallt um mehr halt zu haben. Je weiter hinauf es ging, desto kaelter wurde es, so kamen mein Longsleeve und sogar mein Jumper doch wieder zum Einsatz. Die Aussicht war einfach phaenomenal und das Wetter spielte perfekt mit, kaum eine Wolke war am Himmel zu sehen. Im Eis gab es dann diverse Hoehlen und Krevassen (wieder, deutsch? :) zu bestauenen. Einige Leute machten eher unfreiwillige Baeder aber ich kam trocken wieder zurueck.

Nachdem der Tag bis dahin recht anstrengend gewesen war, hab ich mich nur vor den Fernseher geschmissen und passenderweise eine Dokumentation ueber Gletscher und Bergsteigen gesehen, als der Experte der ich mittlerweile war, konnte ich dies dann auch voll geniessen :)

Saturday, February 03, 2007

Greymouth

Auf gings zur wohl langweilligsten Stadt in ganz Neuseeland: Greymouth. Auf dem Weg noch an den "Pancake Rocks" stehen geblieben, die ihren Namen wegen des scheibenartigen Aussehens haben. Ansonsten noch paar kleinere Foto und Wanderstopps, um dann Abends in Greymouth anzukommen. Glueklicherweise war Wochenende und so konnten wir uns auf einen grossen Abend voller Parties vorbereiten. (Achtung Ironie...). Der beste Teil des Abends war wohl die Monteih's Brauerei Tour. Die Brauerei war zwar recht klein, aber am Ende durfte man dann alle 7 Biersorten testen und sich danach auch noch fuer 10-15 Minuten selber am Zapfhahn betaetigen. Da ich noch ungefaehr gar nichts gegessen hatte (nach der Brauerei gings zum BBQ) gings mir dann auch dementsprechend gut. :)

Nach der Tour ging es dann ins lokale Pup wo es dann das BBQ gab, aber ich musste mir vorher noch ein Pint Bier abholen, nicht dass ich schon angetrunken war, aber wenns umsonst ist, was soll man da machen... Naja das BBQ war ganz ok, und das es All-you-can-eat war, hatte ich auch genug um meinen Alkoholkonsum eine gute Basis (etwas spaet) zu geben. Spannend wars aber nicht so wirklich bis auf die Locals, die einen schon etwas komisch angeschaut haben, und das in der groessten Stadt an der Westkueste...

Das einzig wirklich interessante war das Hostel im dem ich uebernachtete: Noah's Ark, alle Raeume mit Tierthemen und so konnte ich gemuetlich einschalfen und Schafe zaehlen im Sheep-Room (wo auch sonst in Neuseeland :)