UNI Leben
Nun war es soweit, das harte UNI Leben sollte beginnen. Gut ausgestattet wie immer, mit MP3 Player, 2 Stiften und keinem Blatt zum Schreiben ging es dann am Montag zur UNI. Ich hatte mir insgesamt 5 Vorlesungen ausgesucht und mich für diese eingetragen: Data-Security, e-Business, Strategic Networks for e-Business, Strategic Marketing und Professional Issues in Information Technology. Das waren also 5 Vorlesungen a 10 Credit Points, definitiv zu viel um das alles in einem Semester zu machen und die Auflagen des Visums sahen minimal 30 CPs vor. Damit war die Aufgabe klar, aussuchen was ich wirklich machen wollte.
Erster Kurs am Montagmorgen war Data-Securiy. Nach ca. 5 Minuten wusste ich bereits dass ich da nicht hingehen würde. Der Inhalt war einfach viel zu ähnlich mit den Sachen die ich bisher gemacht hatte, und somit flog der Kurs noch am selben Tag raus.
Mittwochs gab’s dann die beiden e-Business Kurse, die zwar Ähnlichkeiten hatte, und die gleiche Leiterin, aber beide den Vorteil hatten nur aus praktischen Arbeiten zu bestehen und es somit keine Klausuren gab. Damit war klar, die behalte ich.

Donnerstag die beiden anderen Kurse. Prof. Issues beschäftigt sich mit ethischen Grundsätzen im IT-Bereich, fand ich sehr interessant, und da die Strategic Marketing Vorlesung nicht wirklich nach meinem Geschmack war, war damit die Entscheidung auch gefallen. 3 Kurse inklusive Übungen an nur 2 Tagen. Schnell konnte ich feststellen, dass mich viele meiner Komillitonen um diesen Stundenplan beneiden würden, da die meisten 4-5 mal die Woche an die UNI mussten, auch wenn sie 3 Kurse machten. Tja Glück gehabt. Das gleiche galt für die Klausuren. Ich habe nur eine einzige, die meisten anderen je 2 pro Fach. Eine mitten im Semester und eine am Ende. Für mich hieß das einfach nur mehr frei einteilbare Zeit.
Die UNI an sich ist recht schön angelegt und von außen hell. Es gibt auch keine 10 stöckigen Gebäude wie in Duisburg. Mehr als 2 Stockwerke hab ich hier nicht entdecken können. Der Campus ist deswegen auch recht weitläufig, hat aber jede Menge Cafeten und Sitzgelegenheiten zum entspannen. Direkt angrenzend gibt’s einen Sportplatz und Anlagen für Volleyball, Basketball, Tennis etc.
Die Bibliothek ist dementsprechend auch nicht wirklich groß und der Bestand ist meist auf 2-3 Exemplare pro Buch begrenzt. Aber es gibt dort und an vielen anderen Stellen jede Menge Rechner-Arbeitsplätze so dass man in Ruhe am PC an seinen Aufgaben sitzen kann.
Die Fotos zeigen diverse Gebäude von innen und von außen, Volleyball-Feld und die UNI-Bar.





































