Krys Down Under

Das harte Leben in Australien!

Thursday, July 27, 2006

UNI Leben

Nun war es soweit, das harte UNI Leben sollte beginnen. Gut ausgestattet wie immer, mit MP3 Player, 2 Stiften und keinem Blatt zum Schreiben ging es dann am Montag zur UNI. Ich hatte mir insgesamt 5 Vorlesungen ausgesucht und mich für diese eingetragen: Data-Security, e-Business, Strategic Networks for e-Business, Strategic Marketing und Professional Issues in Information Technology. Das waren also 5 Vorlesungen a 10 Credit Points, definitiv zu viel um das alles in einem Semester zu machen und die Auflagen des Visums sahen minimal 30 CPs vor. Damit war die Aufgabe klar, aussuchen was ich wirklich machen wollte.

Erster Kurs am Montagmorgen war Data-Securiy. Nach ca. 5 Minuten wusste ich bereits dass ich da nicht hingehen würde. Der Inhalt war einfach viel zu ähnlich mit den Sachen die ich bisher gemacht hatte, und somit flog der Kurs noch am selben Tag raus.

Mittwochs gab’s dann die beiden e-Business Kurse, die zwar Ähnlichkeiten hatte, und die gleiche Leiterin, aber beide den Vorteil hatten nur aus praktischen Arbeiten zu bestehen und es somit keine Klausuren gab. Damit war klar, die behalte ich.

Donnerstag die beiden anderen Kurse. Prof. Issues beschäftigt sich mit ethischen Grundsätzen im IT-Bereich, fand ich sehr interessant, und da die Strategic Marketing Vorlesung nicht wirklich nach meinem Geschmack war, war damit die Entscheidung auch gefallen. 3 Kurse inklusive Übungen an nur 2 Tagen. Schnell konnte ich feststellen, dass mich viele meiner Komillitonen um diesen Stundenplan beneiden würden, da die meisten 4-5 mal die Woche an die UNI mussten, auch wenn sie 3 Kurse machten. Tja Glück gehabt. Das gleiche galt für die Klausuren. Ich habe nur eine einzige, die meisten anderen je 2 pro Fach. Eine mitten im Semester und eine am Ende. Für mich hieß das einfach nur mehr frei einteilbare Zeit.

Die UNI an sich ist recht schön angelegt und von außen hell. Es gibt auch keine 10 stöckigen Gebäude wie in Duisburg. Mehr als 2 Stockwerke hab ich hier nicht entdecken können. Der Campus ist deswegen auch recht weitläufig, hat aber jede Menge Cafeten und Sitzgelegenheiten zum entspannen. Direkt angrenzend gibt’s einen Sportplatz und Anlagen für Volleyball, Basketball, Tennis etc.



Die Bibliothek ist dementsprechend auch nicht wirklich groß und der Bestand ist meist auf 2-3 Exemplare pro Buch begrenzt. Aber es gibt dort und an vielen anderen Stellen jede Menge Rechner-Arbeitsplätze so dass man in Ruhe am PC an seinen Aufgaben sitzen kann.

Die Fotos zeigen diverse Gebäude von innen und von außen, Volleyball-Feld und die UNI-Bar.

Friday, July 21, 2006

Currumbin Wildlife Sanctuary

Der Trip ging also von Byron zurück nach Queensland und zur UNI, aber mit einem Zwischenstopp in Currumbin und dem dort ansässigen Wildlife Sanctuary (http://www.cws.org.au). Der Park ist sehr schön angelegt, es gibt neben den Sachen wie Restaurants und Buden, die man schon von zu Hause gewohnt ist, eine kleine Eisenbahn die durch den Park fährt und jede Menge Shows, wie Fütterungen, Vorführungen etc. Das alleine ist schon ein Besucht wert, aber man kommt ja nach Australien um Koalas, Kängurus, Krokodile etc. zu sehen.

Nach den Koalas musste man auch gar nicht lange suchen, kaum im Park eingetreten, sah man schon das Gehege in dem die putzigen Kerlchen waren. Aktiv sind sie ja nicht gerade, also haben die meisten entweder friedlich vor sich hingeschlummert oder genüsslich Eukalyptus gefuttert. Man konnte dann auch Koalas auf den Arm nehmen und sich mit denen fotografieren lassen. Das kostete allerdings mal satte 15 Dollar (fast 10 Euro), und da ich eine solche Abzocke nicht unterstützen wollte, begnügte ich mich damit einen von denen zu streicheln, was sich aber auch letztendlich als die richtige Entscheidung rausgestellt hat, da der Koala der fotografiert wurde, wohl Durchfall hatte, und man dass ziemlich gut auf den Shirts der Leute sehen konnte.

Ein Blick auf den Park-Plan zeigte dann den schnellsten Weg zum wohl zweit-bekanntesten Tier in Down Under (oder das bekannteste, ich lasse mit mir reden), das Känguru. Also ab zu deren Gehege, wo neben den Roos auch jede Menge Wallabies rumhüpften. Wallabies sind eigentlich nur kleinere Kängurus, auch sehr putzig und flauschig. (und lecker!) Das Roo Gehege war komplett begehbar, so dass man sich frei zwischen den Tieren bewegen konnte, ein Kangaroo streicheln, fangen oder auch zum Boxkampf herausfordern konnte. Die Fotos zeigen denke ich mal die Nähe die man zu den Tieren haben konnte, und ich hatte gedacht, dass mich dieser Anblick vom Essen von Kangaroo-Fleisch abhalten könnte, aber da Kangaroo günstiger ist als Rind (und ähnlich schmeckt) hat sich das auch bald geändert, und Kangaroo fehlt jetzt bei fast keinem BBQ. (Bitte keine bösen Mails, weil ich die flauschigen, süßen Tiere esse *g*).



Nachdem wir dann genug von den Kangaroos hatten sind wir dann zur Fütterung des Tasmanischen Teufels gegangen. Da ich diesen ja bisher nur aus Cartoons von Warner Brothers kannte, hab ich natürlich auch gedacht, dass dieser Kerl uns erwarten würde:

Aber weit gefehlt, der richtige Tasmanische Teufel, bewegte sich nicht im Geringsten wie ein Wirbelwind oder Tornado, auch ging er nicht aufrecht. Die einzige Ähnlichkeit war wohl der Appetit. Der kleine Kerl sah eigentlich putzig aus, und war recht scheu, es war ziemlich schwierig ein Foto von ihm zu machen, aber es gelang doch irgendwie. Ganz so ungefährlich sind diese kleinen Teufel aber doch nicht, sie sind zwar nicht tornadoschnell, aber doch ziemlich flink, und beißen sich so durch ziemlich alles was sich ihnen in den Weg stellt. Die Pflegerin hatte übrigens Stahlkappenschuhe zum Schutz an…



Um dann bei gefährlichen Tieren zu bleiben, gings dann zu den Krokodilen. Es gab Gehege für Süß- und Salzwasser Krokodile, und die Tierchen sehen alle recht faul aus, ich würde mich aber trotzdem nicht in deren Nähe trauen. Die Süßwasserkrokodile werden ja auch nur bis zu drei Metern lang, und stellen für den Menschen angeblich keine Gefahr da, auf einen Versuch würde ich es trotzdem nicht angekommen lassen. Die Salzwasserkrokodile sind da schon etwas böser, werden ca. doppelt so lang, und können auch schon mal Menschen anfallen; nicht als Badepartner geeignet. Also wenn ihr schon schwimmen wollt, dann im Süßwasser *g*



Um uns dann etwas von den gefährlichen Seiten des australischen Tierlebens zu erholen, haben wir uns dann eine Birdshow angeschaut. Nach den ganzen anderen Tieren, war diese aber nicht wirklich so beeindruckend. Nur der Pelikan mit einer geschätzten Flügelspannweite von 2,5 Metern war schon recht nett. Die meisten anderen Vögel, sieht man hier auch so in den Parks, oder in Waldnähe rumfliegen, da war halt nur interessant zu sehen, wie gut man diese Tiere trainieren konnte.



Nach diesen eher „normalen“ Tieren, gingen wir dann noch ins Reptilienhaus, welches aber auch nicht wirklich spannender war, als die die man aus Deutschland kennt. Und Schlangen sieht man hier auch auf den Wegen. (Besonders spannend, nachts durch einen unbeleuchteten Waldabschnitt, herrlich das Gefühl). Nach einem kurzen Abstecher in den Souvenirshop ging es dann auch zurück auf den Weg zur UNI.

Aber kurz zu den Tieren: Wer Koalas, Kangaroos oder sonstwas will, noch mal bitte melden, damit ich weiß, wie viele ich von den Tieren entführen muss. Hatte schon die geniale Idee nur schwangere Tiere mitzunehmen, um etwas Platz zu sparen, mein Koffer wird wohl aber dennoch ziemlich voll werden.

Wednesday, July 19, 2006

Byron Bay

Die O-Woche hatte begonnen, oder soll ich eher sagen der O-Tag? Es gab nur einen Tag an dem man ca. 3 Stunden eine Veranstaltung hatte. Das war’s dann auch damit, so dass die restlichen 3 Tage für Byron Bay zur Verfügung standen. Es ging also morgens an der UNI los, wo wir dann mit ca. 60 anderen Studenten in den Bus stiegen und man schon die ersten Bekanntschaften machen konnte. In Byron trafen wir dann auf ca. 40 weitere Studenten von Griffith, die allerdings in Brisbane und nicht an der Gold Coast studierten. Alles in allem 100 Leute die Spaß haben wollten, und der wurde definitiv geboten. Es waren zwar insgesamt nur drei Tage auf dem Programm, aber die waren ziemlich gut gefüllt, und auch das relativ schlechte Wetter konnte an der Stimmung nicht viel ändern.

Wir wurden in verschieden Gruppen eingeteilt, da dies für einige Aktivitäten wie Surfen und Kajak fahren mit 100 Leuten gleichzeitig etwas schwer werden würde. Da das Wetter aber am ersten Tag nicht so gut was, stand davon erstmal nichts auf dem Programm. So sind wir erstmal ein wenig durch Byron und am Strand rumgelaufen. Byron ist auf jeden Fall ein schöner Ort, und im Gegensatz zu Surfers, ist dort kein Gebäude über drei Stockwerke hoch. Es ist zwar auch schon recht touristisch aber doch irgendwie wohnlicher. Der Stand ist auch wunderschön und schier endlos, aber seht selbst an den Fotos.



Abends gab’s dann ein BBQ am Backpacker wo wir übernachteten und dann ging’s ins Cocomangos. Der Club war relativ klein aber mit unseren 100 Leuten und denen die sonst da waren brechend voll. Musik as usual aber war trotzdem ganz lustig.

Am nächsten morgen gings dann früh raus zum Surfen. Ja genau, kaum im Lande muss man sich auch mit dem Sport der einheimischen vertraut machen. Da ich nicht vorhatte mir beim Rugby den Kopf abreißen zu lassen, konnte das nur Surfen sein. Morgens also raus, Wetsuit angezogen, in Van gesprungen und runter zum Strand gekarrt worden, wo schon die Surflehrer warteten. Es fing dann mit Trockenübungen am Strand an, wie man paddelt, wie man sich aufs Board legt und sich erstmal hochdrückt. Es ging darauf also ab ins Wasser wo wir uns dann nur aufs Board warfen und zurück zum Strand treiben ließen. Nach ein paar Versuchen dann wieder raus aus dem Wasser und das aufstehen auf den Boards üben. Klappte am Strand auch ganz gut, und dann durften wir wieder raus ins Wasser. Nach ein paar Versuchen klappt dann auch das. Ich surfte, naja zumindest für ca. 2 Sekunden, aber aller Anfang ist schwer. So verbrachte ich dann die nächste Stunde damit mich aufs Board zu schwingen und es gelang sogar immer länger darauf stehen zu bleiben, und das wichtigste es machte Spaß. Schnell war die Entscheidung getroffen mir auch ein eigenes Board zuzulegen, einmal vom Surf-Fieber gepackt, gabs da für mich kein zurück mehr.


Nach dem Surfen und den damit verbundenen Anstrengungen gings dann zurück ins Backpacker Hotel, dort dann erstmal zu Mittag gegessen, ein wenig entspannt und dann raus zum Leuchtturm. Cape Byron ist der östlichste Punkt des australischen Festlandes, und wir sind dann dort hingefahren, zum Leuchtrum gelatscht, und dann zurück durch Regenwald und Strand ins Backpacker.


Wieder jede Menge herrliche Aussichten, die natürlich auch dokumentiert wurden.






Abends im Backpacker angekommen, machten wir uns dann bereit zum Ausgehen. Es ging ins Cheeky Monkey’s. Wir wurden in 5er Gruppen eingeteilt und am Eingang konnten wir dann aus 5 Menus wählen, was wir essen wollten, das Essen war dann immer Gruppenweise fertig. Nachdem dann unsere Gruppennummer endlich drankam, gab’s auch das wohlverdiente Abendessen, und dazu einige Jugs (Pitcher) Bier. Die Teller wurden daraufhin abgeräumt, und die Tische wurden dann zu Tanzflächen umfunktioniert. Ja genau, es wurde einfach aufgestanden und auf den Tischen getanzt. Ich weiß nicht ob man das auf den Fotos so genau erkennen kann, aber es war auf jeden Fall sehr lustig. Und das Beste: Sie spielten auch Rock-Musik! Ich hatte schon die Befürchtung, dass ich nur mit einem MP3 Spieler bewaffnet ausgehen könnte, aber dieser Abend hat mich eines besseren belehrt. Dementsprechend lange blieben wir auch da und gesellten uns zu den Tanzenden auf den Tischen, Stühlen und Podesten. Ich denke die Fotos sehen nach Spaß aus.

Am nächsten morgen gings wieder früh raus. Der Schädel noch etwas brummend, aber man wollte ja noch was erleben. Es ging zum Kajak fahren. Also wieder Wetsuit an, Helm an, Life-Vest an, und je zu zweit ein Kajak geschnappt und zum Meer getragen. Olli (aus Finnland) und ich schnappten uns dann wagemutig das Kajak und noch einer kurzen Einweisung, waren wir dann auch die ersten die das Vergnügen hatten uns durch die Wellen zu kämpfen. Aber dank kräftigen Paddelns gelang uns dies recht zügig und unser Kajak kippte nicht um. Wir warteten dann auf die anderen und paddelten dann auf dem Ozean etwas umher. Leider war die Zeit etwas knapp bemessen, da wegen des schlechten Wetters am ersten Tag, das Programm gestrafft werden musste. Naja es ging dann also zurück zum Strand, und wieder durch die Wellen. Diesmal waren wir nicht so glücklich und unser Kajak kenterte, wir konnten es aber schnell wieder einfangen und aus dem Wasser ziehen. Den anderen Leuten erging es auch nicht besser, ich glaube keines der Kajaks kam auf normalem Wege zurück. Nach dem Kajak fahren dann wieder zum Backpacker Hotel, schnell geduscht, Sachen geschnappt und in den Bus gestiegen. Byron Bay ade, aber die Tour war noch nicht zu ende, es ging noch nach Currumbin, ins Wild-Life Sanctuary.

Tuesday, July 18, 2006

Wohnungssuche

Das Leben im Trekkers ist ja ganz schön und nett, aber ich kann mich ja nicht ewig von Toast, Vegimite und Cornflakes ernähren. Also hab ich mich mit Volker auf den Weg zur UNI gemacht, und wir haben uns am Accomondation-Board der Student-Guild einige Sachen aufgeschrieben. Die Kriterien waren recht simpel, Internet, nicht zu teuer, guter Weg zur UNI und zu Geschäften. 2 Dutzend Leute anzurufen ist dann auch mal ganz schön nervig, und am Anfang muss man sich auch erstmal an die australische Aussprache gewöhnen. Noch lustiger wird das ganze, wenn man keine Australier, sondern Chinesen, Franzosen, Norweger, oder was weiß ich nicht am Telefon hat, die selbst schlechter Englisch sprechen als ich. Naja es ging, dann aber irgendwie doch, und so haben wir uns die ersten Wohnungen ansehen können. Von der Student-Guild gibt’s es einen kleinen Van und ein netter Fahrer fährt einen dann überall hin. Die Wohnungen die wir sahen, gingen dann von „für diese Ruine zahlt jemand Miete“ über „könnte man drin Leben“ bis hin zu „völlig neu renoviert“. Für letztere Wohnung, die aber etwas abseits lag, haben uns Volker und ich abends dann auch entschieden, was allerdings dann schon wieder zu spät war, und so konnten wir uns auf einen neuen erfreulichen Tag der Wohnungssuche vorbereiten. Problem dabei, unsere Zeit wurde knapp. Denn die O-Woche lief schon, Dienstag war die Veranstaltung an der UNI und Mittwoch gings schon nach Byron.

Am nächsten Tag also früh aufgestanden und direkt wieder zur UNI, am Board wieder nach neuen Angeboten geschaut und mit langsam zweifelnder Stimme Leute angerufen. Dann kam aber ein älterer Australier vorbei der uns fragte ob wir nach einer Wohnung suchen würden. Nach seinen Beschreibungen hörte sich die Wohnung nicht schlecht an, also sind wir dann mit ihm in sein Auto (alter Mercedes) gestiegen und sind mit ihm dann zu dem Haus gefahren. Das Haus war ziemlich groß (8 Personen) und relativ neu, Wohngegend war top, Supermarkt 5 min weg, und zur UNI warens 10-15 Min zu Fuß. Internet gab es auch ne Flatrate (dachten wir zumindest). Da Volker und ich nicht wirklich motiviert waren weiterzusuchen und auch die Zeit nicht mehr wirklich da war, haben wir uns dann entschlossen dort einzuziehen. Das gute war neben der relativ niedrigen Miete, dass wir auch keinen Vertrag hatten, und einfach 1-2 Wochen vorher Bescheid geben konnten, wenn wir ausziehen wollten, was sich später als sehr praktisch erwies. Haus seht ihr hier auf den Fotos, inklusive Gegend etc. Wir sind dann noch am gleichen Tag vom Trekkers ausgezogen. Paul, unser Vermieter hat uns netterweise dort abgeholt, so dass wir kaum Stress hatten. Er hat uns dann auch noch Decken mitgebracht, da diese im Haus nicht vorhanden waren. Alles ziemlich stressfrei, so dass wir dann am nächsten morgen entspannt nach Byron konnten.

Hier ein paar Bilder von Bewohnern auf dem Weg. Die Schlangen waren einfach zu schnell zum fotografieren...

Saturday, July 15, 2006

Club-Crawl

Tja kaum hier, muss man sich auf direkt auch abends auf die Erkundungsreise machen. Das hieß in diesem Fall ein Club-Crawl der für Backpacker angeboten wird. Auf dem Programm stehen dann vier Clubs, mit einigen Frei-Getränken und Anreise im Bus. Vorher natürlich schon im Trekkers angefangen zu trinken und so konnte es dann mit guter Stimmung losgehen. Mit dabei waren Volker (Essen), Lisa, Dennis, Katja (allesamt Köln), Jana (irgendwo in Deutschland) und ein Kanadier dessen Name mir inzwischen entfallen ist.

Los ging es in der Bar der Delago Hotels. War recht neu und auch ganz ok, aber mehr ein Pub denn ein wirklicher Club zum Tanzen. Lange blieben wir da aber auch nicht, denn der Abend war ja straff organisiert, so dass an dann zu Fuß direkt nach ca. einer Stunde weiterging. Da es mein erstes WE in Surfers war, hatte ich dementsprechend auch null Orientierung wo es hin ging, wir landeten dann aber in „Melbas“, wobei vorher noch ein Gruppenfoto mit allen gemacht wurde (ca. 100 Leute).
Melbas spielt wie fast alle Clubs hier die gleiche schreckliche Musik, schlechter Techno und noch schlechterer Hip-Hop. Zum Glück gibt es dort Pool-Tische (wie auch in fast allen Clubs) und 2 Dutzend TV-Monitore mit unterschiedlichen Programmen, so dass man neben Sport, lustigen Videos, Musikvideos die nicht zur Musik passen und Nachrichten so einen Ausgleich zum Tanzen finden kann. Naja lange blieben wir da auch nicht, da wir ja in die nächsten Clubs mussten. Freigetränke wurden aber gerne schnell ausgetrunken und dann gings weiter ins „Shooters“.
Shooters ist im Western-Stil eingerichtet und von der ganzen Aufmachung schon mal deutlich entspannter als das Melbas, Musik ist ein wenig besser, aber von Rock haben die auch hier noch nie was gehört. Naja da wir ja schon mal da waren wurde auch ein wenig zu R’n’B getanzt. Aber auch dort konnten wir nicht lange bleiben, und es ging weiter ins „Rose and Crown“.
Ein etwas kleinerer Club, bei dem ich immer noch nicht sicher bin, wo genau der Eingang ist. Atmosphäre etwas kuscheliger, aber Musik unverändert schlecht, zumindest was meinen Geschmack anging. Ich hab keine Ahnung mehr wie spät es war, aber wir haben uns danach entschlossen einfach nach Hause (also ins Trekkers) zu fahren und wollten dann ein Taxi nehmen, da am Taxi stand, aber 200 Leute standen, sind wir dann doch mit dem Bus gefahren. Nacht war auf jeden Fall ganz lustig, auch wenn es für mich zum feiern keine wirklichen Clubs gab.

Thursday, July 13, 2006

Zweiter Tag hier, Erster Tag am Strand


Der erste volle Tag hier in Australien. Da ich ja schon so früh wach war, bin ich direkt mal um 7 frühstücken gegangen. Frühstück ist im Trekkers inklusive, sofern man sich von Toast, Vegimite und Marmelade ernähren möchte. Wenigstens gab es als Alternative noch Cornflakes, nur für mich hieß dass, einkaufen und erstmal was normales aufs Brot kaufen. Und ja Nutella haben die hier auch.

Nach dem Frühstück bin ich dann mit meiner Zimmernachbarin Sara aus Schweden (siehe Foto) dann direkt mal an den Strand gefahren. Das Trekkers hat einen eigenen Bus-Shuttle Service von daher ist das schon recht praktisch, besonders wenn man noch keine Ahnung von den lokalen Buslinien hat, die wie ich später feststellen durfte, entweder zu spät oder gar nicht kommen…

Der Strand ist ziemlich lang (glaube irgendwas mit 40-50km) und lädt förmlich zum hinlegen ein. Naja an dem Tag war das Wetter nicht gerade optimal aber man kann ja nicht alles haben. Bin aber trotzdem den halben Tag am Strand geblieben und bin natürlich auch ins Wasser rein. Dann noch ein bisschen Surfers erkundet und eine der zahlreichen Fast-Food Ketten besucht. Dann abends als es dunkel war (also um 18 Uhr) wieder zurück ins Trekkers und versucht lange wach zu bleiben. Erfolg war mäßig, aber zumindest war ich am nächsten Tag erst um 7 Uhr wach…




Wednesday, July 12, 2006

Ankunft in Down Under

So nach einem schier endlos erscheinenden 25h im Flugzeug und Flughafen in Dubai, endlich in Brisbane gelandet. Am Flughafen erstmal Kontrolle nach Lebensmitteln, mit denen ich die Australier vergiften könnte... Da zum Glück heil durchgekommen und auch keine Probleme meinen Abholservice zu finden. Mit ein paar weiteren Leuten ging es dann auf an die Gold Coast. Alle anderen im Minibus, mussten in eine Anlage von der UNI, nur ich in das „Trekkers“, ein nettes kleines Backpacker-Hotel dass Volker und ich übers Internet gebucht hatten.

Volker ist im gleichen Exchange Programm wie ich und kommt zwei Tage nach mir. Aber erstmal eingecheckt, die Räumlichkeiten zeigen lassen, Sachen ins Zimmer verfrachtet und raus in die Weite Welt von Southport. Dort gibt’s ein recht ansehnliches Einkaufszentrum im Stile von Centro etc. Von der Größenordung etwas kleiner, aber auch mit jeder Menge Geschäften, Fressbuden, Multiplex-Kino und was man dort halt sonst noch erwarten würde. Dort ein wenig rumspaziert, und dann in Richtung Wasser marschiert. Leider ist in Southport eine Buch, so dass ich nicht direkt zum Strand durch konnte, bzw. am ersten Tag leider noch nicht wusste wo es dann da wirklich langgeht. Nach einigem hin und herlaufen hatte ich dann auch Hunger und bin dann zu „Hungry Jack’s“, welches zu meiner Überraschung die komplette Produktpalette von „Burger King“ im Angebot hatte. Als „Burger King“ in Australien anfangen wollte, gab es schon ein Unternehmen mit dem gleichen Namen, deswegen der Unterschied. Ach und die meisten Burger haben hier Rote Beete, muss man sich erstmal dran gewöhnen, aber es schmeckt.

Aber zurück zur Erkundung: bin noch ein wenig weiter umhergeirrt und kam in langer Jeanshose doch schon ganz gut ins Schwitzen bei den hier herrschenden winterlichen Temperaturen von 20°C. Leider war ich hier schon morgens angekommen, und war nach dem Flug auch schon sehr müde, also dachte ich mir so gegen 16 Uhr, ich leg mich mal ne Runde schlafen, so 1-2h. Gesagt getan, und aufgewacht, als es draußen dunkel war. Erstmal geschockt, wie lange ich denn geschlafen hatte, aber es war gerade mal halb 6. An das frühe Dunkelwerden muss ich mich auf jeden Fall erstmal gewöhnen. Da muss ich halt früher aufstehen… Ansonsten nix spannendes mehr gemacht. Bisschen australisches Fernsehen verfolgt, und dann richtig schlafen gegangen, was dann mit einem aufwachen um 5 verbunden war, frühes aufstehen prompt umgesetzt.